Pressemeldungen

11.12.2017

Hausarzt 360° - Das LMU-Leadership-Programm für die ambulante Medizin startet

Mit einem umfassenden Leadership-Programm im Fach Allgemeinmedizin stellt die Ludwig-Maximilians-Universität und das Klinikum der Universität München neue Weichen für die ambulante Versorgung: Im November 2017 starteten die ersten jungen Ärztinnen und Ärzte auf ihrem Weg zu exzellenten Führungskräften für ihr Fachgebiet. [mehr...]
 
04.12.2017

Neuer Direktor der Medizinischen Klinik III und Lehrstuhlinhaber für Innere Medizin

Zum 1. Dezember 2017 hat Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Michael von Bergwelt den Lehrstuhl für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Hämatologie und Onkologie an der LMU sowie die Leitung der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Klinikum der Universität München übernommen. Sein Vorgänger Prof. Dr. med. Wolfgang Hiddemann geht in Ruhestand. Der neue Ordinarius kommt vom Universitätsklinikum Köln, wo er zuletzt als Leitender Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin tätig war. Mit ihm konnte ein ausgewiesener Experte für Immunonkologie und Zelltherapie gewonnen werden. [mehr...]
 
28.11.2017

Aktueller Forschungsstand - Potential und Risiken des Cannabiskonsums

Am 27. November 2017 wurde der Ergebnisbericht der vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie "Cannabis: Potential und Risiken. Eine wissenschaftliche Analyse (CaPRis)" veröffentlicht. Im Rahmen der Studie wurden alle hierfür bedeutsamen in den letzten zehn Jahren publizierten Daten und Forschungsarbeiten ausgewertet. Dargestellt werden sowohl die Risiken des Cannabiskonsums zu Rauschzwecken als auch der Nutzen von Cannabinoiden zum medizinischen Gebrauch. [mehr...]
 
23.11.2017

Krebsantreiber im Doppelpack

Neue Studie von Forschern der LMU-Medizin entlarvt, wie Tumorzellen Botenstoffe des Immunsystems für ihre eigenen Zwecke umprogrammieren [mehr...]
 
17.11.2017

Gute Wünsche für Frühchen

Auf Einladung von FrühStart ins Leben e.V. am Klinikum der Universität München trafen sich Eltern frühgeborener Kinder und ehemalige Frühchen, um zum Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November 150 Wünsche für alle Babys, die zu früh geboren wurden, in die Welt zu schicken. [mehr...]
 
10.11.2017

Aufsichtsrat beschließt Personalien

Prof. Jauch als Ärztlicher Direktor im Amt bestätigt. [mehr...]
 
06.11.2017

Wenn die Ernährung Flagge zeigt

Wie ein Kind ernährt wird, spiegelt sich in der Aktivität mancher seiner Gene, fanden Wissenschaftler und Mediziner am Dr. von Haunerschen Kinderspital heraus, das zum Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München gehört. Die Ergebnisse einer Studie, geleitet von Prof. Dr. Berthold Koletzko, sind gerade im Scientific Reports veröffentlicht worden, einem Fachmagazin, das zu den NatureResearch-Publikationen gehört. [mehr...]
 
02.11.2017

Walnüsse senken nachweislich Cholesterin

Dass naturbelassene Walnüsse einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel haben, ist wissenschaftlich erwiesen: Eine Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Parhofer hat bereits im Jahr 2014 gezeigt, dass regelmäßiger Walnussverzehr zu einem Abfall des Non-HDL-Cholesterins ("schlechtes" Cholesterin) um sieben Prozent führt. Nun haben die Ernährungswissenschaftler am LMU-Klinikum in einer Folgestudie untersucht, ob der positive Effekt davon abhängt, was die Patienten in der Ernährung weglassen, wenn sie Walnüsse konsumieren. [mehr...]
 
24.10.2017

LMU-Mediziner arbeiten an früher Diagnose einer schweren Lungenerkrankung bei Babys

Wer als Baby diese Lungenerkrankung bekommt, wird sie sein Leben lang höchstwahrscheinlich nicht mehr los: Die Bronchopulmonale Dysplasie, kurz BPD genannt, ist eine ernste Krankheit. Meist trifft es Frühgeborene, die mit nicht einmal 1.500 Gramm Gewicht geboren wurden. "Aber auch reife Neugeborene können daran erkranken", sagt Privat-Dozentin Dr. Anne Hilgendorff, die Leiterin des Zentrums für Comprehensive Developmental Care am Dr. von Haunerschen Kinderspital und dem integrierten Sozialpädiatrischen Zentrum am Klinikum der Universität München. [mehr...]
 
11.10.2017

Lymphdrüsenkrebs: neue Therapieoption mit dem Antikörper Obinutuzumab

In seiner jüngsten Ausgabe berichtet das renommierte New England Journal of Medicine über die aktuellen Ergebnisse einer großen internationalen Multicenter-Studie, die gemeinsam von der deutschen Studiengruppe niedrig maligne Lymphome (GLSG) unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann, Direktor der Medizinischen Klinik III am Klinikum der Universität München und der englischen Lymphomstudiengruppe (NCRI) unter der Leitung von Dr. Robert Marcus wissenschaftlich koordiniert wurde. [mehr...]
 
10.10.2017

Innovative Psychotherapieforschung bei Angststörungen und Depression

Die Psychiatrische Klinik am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München ist ein Haus mit wissenschaftlicher Tradition. Berühmte Forscher wie Emil Kraepelin, einer der Begründer der modernen Psychiatrie, und Alois Alzheimer haben unter ihrem Dach zu entscheidenden Fortschritten in der Therapie psychischer Erkrankungen beigetragen. Seit Juni 2017 wird die Einrichtung nun von Gastprofessor Prof. Dr. Hans-Ulrich Wittchen (Jahrgang 1951) unterstützt, der die Forschungsgruppe Clinical Psychology and Psychotherapy leiten wird. [mehr...]
 
04.10.2017

Prof. Dr. med. Martin Canis übernimmt den LMU-Lehrstuhl für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Zum 1. Oktober 2017 übernimmt Prof. Dr. med. Martin Canis (40) den Lehrstuhl für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sowie die Direktion der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Klinikum der LMU mit den beiden Standorten Großhadern und Innenstadt. Sein Vorgänger Prof. Dr. Alexander Berghaus ist in den Ruhestand getreten. [mehr...]
 
20.09.2017

Krebsmedikament macht Zellteilung zu Zelldrittelung

Taxane hemmen die Zellteilung und machen Krebszellen anfällig für Strahlentherapie. Eine aktuelle Arbeit hat untersucht, wie genau sie das tun – und welche Biomarker sich vielleicht zur Vorhersage des Therapieerfolgs eignen. Die in ‚Oncogene‘ erschienene Publikation entstand im Rahmen der Klinischen Kooperationsgruppe Personalisierte Radiotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren am Helmholtz Zentrum München und am Klinikum der Universität München. [mehr...]
 
15.09.2017

Hemmstoffe unterstützen die Immuntherapie bei Leukämie

Neue Immuntherapien gelten als vielversprechender Ansatz bei einer wiederkehrenden Akuten Myeloischen Leukämie (AML). Antikörper eliminieren auch solche Krebszellen, die von den Standardtherapien nicht beseitigt wurden. In Kombination mit bestimmten Hemmstoffen könnte diese Therapieform bei noch mehr Patienten erfolgreich sein, zeigten Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) am Klinikum der Universität München und des Tübinger Universitätsklinikums. [mehr...]
 
12.09.2017

Genetisch veränderte Mäuse liefern ersten Hinweis, dass menschliche Darmbakterien Multiple Sklerose auslösen können

Die Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Vieles spricht dafür, dass es sich bei der MS um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der Immunzellen "versehentlich" Gehirn und Rückenmark angreifen. Wie bei anderen Autoimmunerkrankungen sind jedoch die eigentlichen Auslöser der Autoimmunreaktion noch unbekannt. Eine neue Studie konnte erstmals zeigen, dass Darmbakterien von MS Patienten in der Lage sind, eine MS-ähnliche Erkrankung in einem Tiermodell auszulösen. [mehr...]
 
31.08.2017

Riesenzellarteriitis: neue Substanz Tocilizumab verspricht bessere Behandlungsmöglichkeiten

Die Riesenzellarteriitis (RZA) ist eine sogenannte Autoimmunerkrankung und die häufigste Gefäßentzündung von Menschen jenseits des 50. Lebensjahrs. Im Falle der RZA greift die Körperabwehr die Zellen der Innenhaut der großen Gefäße an – die Hauptschlagader und die von ihr abzweigenden Arterien. Die bisherige Therapie mit Kortison heilt etwa die Hälfte der Patienten. Ein neues Medikament, das erstmals in einer großen Studie getestet wurde, könnte die Behandlung wesentlich effektiver und nebenwirkungsärmer machen. [mehr...]
 
28.08.2017

Verbesserte Therapieoptionen für ACS Patienten dank Tropical-Studie

Die Medizinische Klinik I am Klinikum der Universität München hat federführend eine sogenannte Investigator Initiated Trials (IIT)-Studie mit mehr als 2.600 Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) durchgeführt. TROPICAL-ACS ist die erste Studie, die nun sichere Evidenz liefert für ein alternatives Therapiekonzept bei einer frühen, kontrollierten Umstellung von einem potenten Plättchenhemmer (hier: Prasugrel bzw. Ticagrelor) auf Clopidogrel. Insgesamt haben 33 Zentren in ganz Europa teilgenommen, darunter auch elf Universitätsklinika in Deutschland. [mehr...]
 
27.07.2017

Ausgezeichnete Chirurgie am LMU-Klinikum

Als erstes und bislang einziges nationales Zentrum in Deutschland wurde die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Klinikum der Universität München durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV) als Exzellenzzentrum sowohl für die chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Pankreas als auch der Leber zertifiziert. [mehr...]
 
17.07.2017

Abschlussbericht der Kommission zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft der Medizinischen Fakultät der LMU München zur Gentherapiestudie bei Wiskott-Aldrich-Syndrom

Der abschließende Bericht der Kommission zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist dem Klinikum der Universität München am 10. Juli 2017 vorgelegt worden. Die Untersuchung ergibt keinen Anhalt für ein wissenschaftliches, ärztliches, rechtliches oder ethisches Fehlverhalten von Prof. Dr. med. Dr. sci. Christoph Klein. [mehr...]
 
17.07.2017

Stiftungsprofessur für Spiritual Care wiederbesetzt

Nach rund zweijähriger Vakanz ist zum 1. Mai 2017 die Stiftungsprofessur für Spiritual Care an der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin des Klinikums der Universität München wiederbesetzt worden. Die Ludwig-Maximilians-Universität hat den Religionspsychologen Constantin Klein (40) auf die Professur berufen. Der studierte Theologe und Psychologe setzt auf ein multiprofessionelles Arbeitsfeld. [mehr...]
 
11.07.2017

Prof. Dr. med. Jens Ricke übernimmt LMU-Lehrstuhl für Radiologie

Zum 15. Juni 2017 hat Prof. Dr. Jens Ricke den Lehrstuhl für Radiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die Direktion der Klinik und Poliklinik für Radiologie am Klinikum der LMU übernommen. Er leitet die beiden Standorte der Klinik am Campus Großhadern und am Campus Innenstadt. Nachdem das vormalige Institut für Klinische Radiologie zur Klinik umformiert wurde, können jetzt Patienten für bildgeführte, mikrotherapeutische Eingriffe ambulant betreut und stationär therapeutisch versorgt werden. Rickes Vorgänger Prof. Dr. Dr. h. c. Maximilian Reiser ist in den Ruhestand getreten. [mehr...]
 
06.07.2017

Das LMU-Klinikum begrüßt Markus Zendler als neuen Kaufmännischen Direktor

Seit 1. Juli 2017 ist Markus Zendler (48) neuer Kaufmännischer Direktor im Klinikum der Universität München. Er ist Mitglied im vierköpfigen Vorstand des Klinikums, dem auch der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, als Vorsitzender sowie der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Reinhard Hickel, und die Pflegedirektorin, Helle Dokken, angehören. Die Kaufmännische Direktion wurde seit dem Weggang des Vorgängers im Amt, Gerd Koslowski, zwischenzeitlich vom Stellvertreter, Philip Rieger, geleitet. [mehr...]
 
03.07.2017

Zöliakie bei Kindern – zuverlässige Diagnose auch ohne belastende Magenspiegelung

Über Jahrzehnte war eine Magenspiegelung bei Kindern und Jugendlichen unumgänglich, um die Diagnose einer Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) zu bestätigen. Eine große internationale Studie – koordiniert vom Dr. von Haunerschen Kinderspital des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München – konnte nun zeigen, dass in über 50 Prozent der Fälle die Diagnose zuverlässig ohne diesen Eingriff gestellt werden kann. Die Studienergebnisse wurden am xx. Juni/Juli 2017 in der renommierten Fachzeitschrift Gastroenterology online publiziert. [mehr...]
 
12.06.2017

Schneller Zugang zur neuesten Forschung für Patienten mit Myofibrillären Myopathien / Proteinaggregatmyopathien

Das deutsche Internetportal für Patienten mit myofibrillären Myopathien und Proteinaggregatmyopathien (MFM/PAM) ist an den Start gegangen. Das Projekt im internationalen Forschungsverbund TREAT-NMD und dem Muskeldystrophie-Netzwerk MD-NET ist ein Meilenstein im Kampf gegen diese unheilbaren Erkrankungen – und bedeutet Hoffnung für die Betroffenen. Unter www.pam-register.de können sich alle deutschen Patienten direkt anmelden. Sie werden dann gezielt über neue Erkenntnisse informiert. Und die Wissenschaft profitiert von wichtigen Informationen über die Häufigkeit der Krankheiten. [mehr...]
 
30.05.2017

Neuroleptika: Großer Nutzen, kalkulierbare Risiken

Wie hoch das Gefahrenpotenzial von Neuroleptika gegen Psychosen ist, darüber wurde zuletzt intensiv diskutiert. Unter anderem waren auch Psychiater der LMU-Medizin beteiligt und mahnen eine sachliche und differenzierte Diskussion an und haben den wissenschaftlichen Stand zum Thema mit einem internationalen Expertenteam jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "American Journal of Psychiatry" zusammengefasst. Die Publikation ist unter dem Titel "Contrary to Popular Belief, Antipsychotics Don’t Cause Long-Term Damage" erschienen. [mehr...]
 
24.05.2017

Kooperation zwischen dem Klinikum der Universität München und der Klinik Bad Trissl Oberaudorf verbessert nachhaltig die Versorgungssituation für onkologische Patienten

Das Klinikum der Universität München und die Klinik Bad Trissl in Oberaudorf arbeiten bei der Behandlung von onkologisch erkrankten Patienten seit Jahren erfolgreich zusammen. Die Zusammenarbeit ist darauf ausgerichtet, die medizinische Versorgung der Patienten bestmöglich zu gewährleisten bzw. zu verbessern. "Der Ausbau der Partnerschaft mit der Klinik Bad Trissl bietet uns die Möglichkeit, noch individueller auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen", sagt Prof. Dr. med. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München. [mehr...]
 
18.05.2017

LMU-Chirurgie mit Preis für Patientensicherheit ausgezeichnet

Die Klinik für Allgemeine, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München ist vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit ausgezeichnet worden. Sie erhielt den dritten Preis für ein koordiniertes Osteoporose-Management. Das APS würdigte, dass die Patientensicherheit gefördert werde, indem mittels Sicherstellung einer individuellen Behandlung der Osteoporose über den stationären Aufenthalt hinaus durch ein gezieltes Case-Management neuen Frakturen vorgebeugt wird. [mehr...]
 
15.05.2017

Richtfest der neuen Portalklinik am Campus Innenstadt

Mit dem Richtfest der Portalklinik am Campus Innenstadt feiert das Klinikum der Universität München am 15. Mai 2017 den Baufortschritt an der Ziemssen-/Nußbaumstraße. Die neue interdisziplinäre Klinik trägt dem medizinischen Fortschritt nun auch baulich und strukturell Rechnung und ermöglicht auch in Zukunft eine hochmoderne Patientenversorgung und eine damit einhergehende universitäre Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten am traditionsreichen Medizin-Campus Innenstadt. [mehr...]
 
10.05.2017

Sigrid Siegmund-Haus – ein zukunftsweisendes Konzept

Das nach der Stifterin benannte und kürzlich errichtete Sigrid Siegmund-Haus am LMU-Medizin Campus Großhadern eröffnet mit seiner einzigartigen Konzeption eine zukunftsweisende Chance, durch die Umsetzung von Immunzelltherapien neue Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatienten zu realisieren. Das neue Gebäude, das am 10. Mai 2017 im Rahmen einer Einweihungsfeier offiziell eröffnet wird, beherbergt neben dem Bereich Zelltherapeutika und der Zellseparation mit der Thrombozytenspende ein modernes Labor für Immungenetik und molekulare Diagnostik. [mehr...]
 
05.05.2017

Atherosklerose - Schützende Signalwege identifiziert

Bei Atherosklerose bilden sich Ablagerungen in der Gefäßinnenwand, die zu chronischen Entzündungen führen und die Gefäße verengen. Professor Christian Weber, Direktor des Instituts für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten (IPEK) am Klinikum der LMU, untersucht mit seinem Team die molekularen Zusammenhänge bei der Entstehung und dem Verlauf der Krankheit. Nun konnten die LMU-Mediziner an seinem Institut in Studien zwei verschiedene Mechanismen nachweisen, die eine schützende Funktion bei Atherosklerose haben. Ihre Ergebnisse sind aktuell in zwei Artikeln in der Fachzeitschrift Circulation veröffentlicht. [mehr...]
 
26.04.2017

Alkoholkonsum beeinflusst das Auftreten von Herzrhythmusstörungen

An Besuchern des Münchner Oktoberfests konnten Forscher des Klinikums der Universität München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung e.V. (DZHK) zeigen, dass mit höherem Alkoholspiegel das Risiko für Herzrhythmusstörungen ansteigt. Die Studie, die ganz aktuell in der Zeitschrift European Heart Journal veröffentlicht wurde, untersucht erstmals einen Zusammenhang zwischen akutem Alkoholkonsum und Herzrhythmusstörungen prospektiv, d.h. während bzw. un-mittelbar nach dem Alkoholkonsum, an einer großen Anzahl von Probanden. [mehr...]
 
13.04.2017

Vernetzte Medizin

Das Klinikum und die Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München sind aktiver Teil eines weltweiten Netzwerkes in Forschung und Lehre sowie in der Patientenversorgung. Das LMU-Klinikum ist zudem seit März 2017 zugleich an fünf Europäischen Referenz-Netzwerken beteiligt. Europäische Referenz-Netzwerke (ERN) sind von der Europäischen Union geförderte Zusammenschlüsse von hochspezialisierten Kliniken in Europa, die der grenzübergreifenden bestmöglichen Diagnostik und Therapie von Patienten mit seltenen Erkrankungen, der Implementierung und Harmonisierung von Versorgungsstandards sowie der Erleichterung der translationalen und klinischen Forschung dienen sollen. [mehr...]
 
07.04.2017

Steuerung im Doppel

Viele Chemokine, eine Gruppe kleiner Signalproteine, schließen sich als Duo zusammen. Die Interaktion zwischen diesen Partnern kann deren Funktion potenziell verstärken oder hemmen. Wie präzise diese Signalmoleküle dann Immunzellen zu ihrem Einsatzort lotsen können, haben LMU-Mediziner um Professor Christian Weber analysiert. Möglicherweise ergibt sich daraus ein Ansatzpunkt für neue Therapien gegen akute und chronische Entzündungen. [mehr...]
 
04.04.2017

Seltene Erkrankungen: Münchner Forscher entdecken SMARCD2-Defekt

Münchner Ärzte am Dr. von Haunerschen Kinderspital des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität haben gemeinsam mit einem internationalen Team eine wegweisende Entdeckung bei der Erforschung der weißen Blutkörperchen gemacht: das Gen SMARCD2 kontrolliert die Reifung neutrophiler Granulozyten und verhindert gleichzeitig die Entstehung von Leukämien. Die Forschungsergebnisse wurden am 3. April 2017 im renommieren Fachjournal Nature Genetics online publiziert. [mehr...]
 
31.03.2017

Internationalität ist ein Erfolgsfaktor der LMU-Medizin

Klinikum und Medizinische Fakultät der LMU München sind aktiver Teil eines weltweiten Netzwerkes in Forschung und Lehre sowie in der Patientenversorgung. Zugleich ist Internationalität Alltag in der LMU-Medizin: Über 100 Nationalitäten repräsentieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Patientinnen und Patienten aus aller Welt kommen zur Behandlung in das LMU-Klinikum. Auch der Anteil ausländischer Studierender liegt mit 24 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. [mehr...]
 
27.03.2017

Uniklinik-Patienten – eine Ausstellung die berührt

Geschichten aus dem Leben über das Leben – direkt aus den 33 deutschen Universitätsklinika. Erzählt von Patienten und ihren Angehörigen. Stellvertretend für Millionen Menschen in Deutschland, die den Ärztinnen und Ärzten, Schwestern und Pflegern und der medizinischen Ausstattung der Uniklinika ihre Gesundheit und oft auch ihr Leben verdanken. In einer Ausstellung erzählen Patienten auf 33 lebensgroßen Fotoaufstellern ihre großen und kleinen Geschichten. [mehr...]
 
14.03.2017

PAPA-ARTIS gegen die drohende Lähmung: Herzspezialisten testen neues OP-Verfahren

Aussackungen der Hauptschlagader (Aorta) sind oft lebensgefährlich. Denn diese sogenannten Aneurysmen können platzen. Ein Ärzteteam aus Herzchirurgie, Gefäßchirurgie und interventioneller Radiologie am Klinikum der Universität München um Dr. Maximilian Lühr testet nun ein neues Verfahren bei längeren Operationen an der Hauptschlagader mit dem Ziel, das Risiko einer schweren Komplikation deutlich zu senken. [mehr...]
 
02.03.2017

Gegen den Juckreiz

Dermatologen am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität in München testen erfolgreich eine neue Substanz gegen Neurodermitis. Nemolizumab hilft zuallererst gegen den höllischen Juckreiz, aber auch gegen die Entzündung der Haut. Der neue Wirkstoff blockiert die Wirkung von Interleukin 31, einem Botenstoff des Immunsystems, an seinem Rezeptor. Die Ergebnisse wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht. [mehr...]
 
21.02.2017

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

Wissenschaftler am Klinikum der Universität München sowie den Universitäten Newcastle und Liverpool haben in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen eine Genmutation identifiziert, die zu einer angeborenen Muskelerkrankung führt. Die Ergebnisse dieser Studie sind im Februar in der Online-Ausgabe der Zeitschrift American Journal of Human Genetics veröffentlicht worden. [mehr...]
 
13.02.2017

Deutsch-niederländisches Forscherduo will Diagnostik bei Alzheimer und vaskulärer Demenz verbessern

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz. Viele Menschen mit Alzheimer haben aber zusätzlich Veränderungen an den Hirngefäßen, die für eine vaskuläre, also gefäßbedingte, Demenz typisch sind. Bislang ist es schwierig, bei der Diagnosestellung den Anteil der Alzheimer-Krankheit und den der vaskulären Demenz an den Symptomen des Patienten zu bestimmen. Dies wäre allerdings für eine individuelle Therapie von großer Bedeutung. [mehr...]
 
10.02.2017

Neuer Abschiedsraum am Klinikum der Universität München eingeweiht

Mit dem neu renovierten Raum ermöglicht das Klinikum der Universität München Angehörigen eine ungestörte Verabschiedung von verstorbenen Patienten. Auch wenn in einem Klinikum Heilung und Therapie im Vordergrund stehen, gehört der Tod ebenfalls zum Leben und zum Alltag dazu. Den Hinterbliebenen einen würdevollen Abschied zu ermöglichen, ist daher eine wichtige Aufgabe, betonte Kathrin Sonnenholzner (MdL), Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag bei der Einweihung am 8. Februar 2017 im Pathologischen Institut am Campus Großhadern. [mehr...]
 
02.02.2017

Weltkrebstag 2017 - Allianz gegen Krebs

Mit der Einführung des neuartigen Molekularen Tumorboards gelingt den beiden Münchner Universitätskliniken ein weiterer wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit in der onkologischen Versorgung und Forschung unter dem Schirm des Comprehensive Cancer Center München (CCC München) zu stärken. [mehr...]
 
01.02.2017

EU-Blutkrebsprojekt HARMONY: Klinische Forschung trifft Big-Data

Das im Januar gestartete und über fünf Jahre laufende Projekt 'HARMONY' hat zum Ziel, vorhandene große Datenmengen aus der klinischen Forschung zu Blutkrebserkrankungen aufzubereiten und im Bereich der Big-Data-Analyse erneut auszuwerten. So sollen neue Ansatzpunkte zur Behandlung von Blutkrebs gefunden werden, damit betroffene Patienten in Zukunft eine bessere Prognose und effizientere Therapie erhalten können. [mehr...]
 
24.01.2017

Neu entdeckte seltene Erkrankung – wie das Immunsystem die Entstehung von Tumoren verhindert

Kinderärzte am Dr. von Haunerschen Kinderspital haben bei Kindern mit einem angeborenen Immundefekt und einer Neigung zur Tumorentstehung Mutationen im Gen CARMIL2 identifiziert. Diese Erkenntnis ist nicht nur für eine klare molekulare Diagnose der betroffenen Patienten wichtig, sie offenbart auch neue Signalwege der anti-tumoralen Immunität, zeigt, wie das Immunsystem die Entstehung von Tumoren unterdrückt und eröffnet die Entwicklung neuer therapeutischer Konzepte. [mehr...]
 
18.01.2017

Millionenförderung für innovative Krankenversorgung im Bereich der seltenen Erkrankungen

Das Klinikum der Universität München ist an einem nationalen Versorgungsforschungsprojekt namens TRANSLATE NAMSE beteiligt, das mit 13,4 Millionen Euro aus dem Innovationsfons der Bundesregierung finanziert wird. [mehr...]
 
10.01.2017

Deutschlands bester Chirurgie-Mechaniker arbeitet am LMU-Klinikum

Florian Menner wurde im Dezember 2016 beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks der Chirurgie Mechaniker zum Bundessieger gekürt und hat damit als Münchner die Konkurrenz in Tuttlingen – die als Chirurgie-Mechanik Hochburg gilt – abgehängt. Seit März 2016 arbeitet Menner im Operationszentrum am Campus Großhadern als Chirurgiemechaniker. [mehr...]
 
 
 

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