Ambulanzen

Terminvergabe (ambulant und stationär) und Befundanforderung unter:

+49 89 4400 73061

Mo bis Do von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Fr von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Patientenanmeldung per Fax (+49 89 4400 78830):

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Die Privatsprechstunde von Prof. Dr. med. Steffen Massberg findet jeweils an folgenden Tagen statt: 

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag

Zuweisende ärztliche Kollegen können Patienten zur weiterführenden Diagnostik und Behandlung über die kardiologische Allgemein-Ambulanz in unserer Klinik vorstellen. 

In der Spezialsprechstunde für strukturelle Herzerkrankungen werden Patienten mit Erkrankungen der Herzklappen behandelt. In den letzten Jahren haben sich modernste minimal-invasive Techniken zur Behandlung von Herzklappenerkrankungen etabliert. Unser Haus verfügt über eine sehr große Erfahrung bei der kathetergestützten Behandlung der Aorten-, Mitral- und Trikuspidalklappe. Über die kathetergestützte Implantation einer Aortenklappe (TAVI) können v.a. Verengungen der Aortenklappe erfolgreich minimal-invasiv behandelt werden. Undichtigkeiten der Mitral- und Trikuspidalklappe werden in unserer Klinik seit vielen Jahren erfolgreich über ein Clipping-Verfahren therapiert. Darüber hinaus werden bei geeigneten Patienten auch minimal-invasiv Klappenprothesen zum Ersatz der Mitral- und Trikuspidalklappe eingesetzt.

In der Herzinsuffizienz-Ambulanz werden Patienten mit Herzmuskelschwäche betreut. Der Herzschwäche können unterschiedliche Ursachen zu Grunde liegen. Diese reichen von erblich bedingten Erkrankungen des Herzmuskels über erworbene entzündliche Herzerkrankungen (z.B. Myokarditis) bis hin zu kardialen Speichererkrankungen (z.B. Amyloidose). Aufgrund diverser Ursachen der Herzinsuffizienz sind intensive Untersuchungen sowie eine individuelle Therapie nötig, um das Befinden und die Prognose betroffener Patienten zu verbessern. Hier können wir unseren Patienten neueste und modernste medikamentöse sowie interventionelle Behandlungskonzepte anbieten. Als Option bei schwerer Herzschwäche besteht die Möglichkeit der Herztransplantation sowie der Einsatz von Kunstherzen. In enger Zusammenarbeit mit den Kollegen der Herzchirurgie betreuen wir diese Patienten.

In unserer Klinik besteht mit der Rhythmusambulanz eine zentrale Anlaufstelle für alle Patientinnen und Patienten mit Problemen des Herzrhythmus. Ein Team von spezialisierten Oberärztinnen und Oberärzten der Elektrophysiologie, unterstützt durch erfahrene Fach- und Assistenzärztinnen und -ärzte steht an fünf Tagen in der Woche zur Verfügung. Je nach Bedarf können zahlreiche weitere Fachdisziplinen hinzugezogen werden, z.B. die Kolleginnen und Kollegen der Herzchirurgie oder der Radiologie. Dabei werden die folgenden Fragestellungen beantwortet:

Spezialsprechstunde für Herzrhythmusstörungen
Hier werden Patienten mit nachgewiesenen oder vermuteten Herzrhythmusstörungen durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte vorgestellt, um basierend auf deren Voruntersuchungen eine Diagnose- und Behandlungsstrategie auf höchstem, universitärem Niveau zu erstellen und festzulegen. Bei einer Terminvereinbarung ist es daher besonders wichtig, möglichst umfangreiche Voruntersuchungen und Vorbefunde mitzubringen (EKGs, Langzeit-EKGs, Arztbriefe, etc.). Desweiteren werden hier Patientinnen und Patienten betreut, die sich in unserer Klinik einer Herzrhythmusbehandlung unterzogen haben und besondere Nachbehandlung benötigen.

Ambulanz für Schrittmacher-, ICD- und CRT-Patientinnen und Patienten
Hier erfolgt die routinemäßige Kontrolle und ggf. verbesserte Einstellung und Programmierung von Schrittmachern, implantierbaren Defibrillatoren (ICD) und Resynchronisationsaggregaten. Dazu zählen ebenfalls implantierbare Ereignisrekorder und subkutane Defibrillatoren (S-ICD). Alle Abfragegeräte stehen zur Verfügung. Daneben bieten wir bei vorhandener medizinischer Indikation die Möglichkeit zur telemedizinsichen Überwachung (Home-Monitoring) aller führenden Hersteller an.

Aufklärungsambulanz
In unserer Klinik stellen sich viele Patientinnen und Patienten zur Verödungstherapie (Ablation) von Herzrhythmusstörungen vor. Um unsere Patientinnen und Patienten bestmöglich auf den Eingriff vorzubereiten und falls erforderlich noch ausstehende Untersuchungen durchzuführen, bestellen wir diese vorab in unsere Aufklärungsambulanz ein. Unsere Patientinnen und Patienten lernen so, soweit immer möglich, unser Team von Ärztinnen und Ärzten aus der Elektrophysiologie kennen, sie werden aufgeklärt und alle relevanten Fragen vorab geklärt.

Bei familiären Arrhythmiesyndromen handelt es sich um meist seltene Erkrankungen, die oft zu einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen führen. Viele dieser Erkrankungen sind erblich. Unterschieden werden familiäre Arrhythmieerkrankungen ohne strukturelle Herzerkrankung. Diese primär elektrischen Erkrankungen des Herzens werden häufig auch als „Ionenkanalerkrankungen“ zusammengefasst. Hierzu zählen das Long-QT-Syndrom, das Brugada-Syndrom, die catecholaminerge polymorphe ventrikuläre Tachykardie (CPVT) oder das idiopathische Kammerflimmern (iVF). Daneben stehen die familiären Arrhythmieerkrankungen mit struktureller Herzerkrankung wie die arrhythmogene Kardiomyopathie (ACM), die hypertrophe obstruktive oder nicht obstruktive Kardiomyopathie (H(O)CM), die familiäre dilatative Kardiomyopathie und andere seltenere Formen. Zur Abklärung dieser Erkrankungen werden Patientinnen und Patienten üblicherweise von ihren niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten überwiesen. Die Abklärung dieser seltenen Erkrankungen ist oft mühevoll und langwierig. Es ist deshalb umso wichtiger, möglichst umfangreiche Vorunterlagen zum Termin mitzubringen. Da viele der genannten Erkrankungen erblich sein können, gehört zur Abklärung oft auch eine ausführliche Untersuchung von Familienmitgliedern. Falls medizinisch indiziert, kann eine genetische Diagnostik durchgeführt werden. Diese Versorgung ist eingebunden in das Münchner Zentrum Seltener Erkrankungen (MZSE) der LMU. Im 1. Quartal 2021 ist die Einrichtung einer Videosprechstunde vorgesehen.

Bitte beteiligen Sie sich an unserer Umfrage:

Patientenbefragung Herzgenetikambulanz

Angehörigenbefragung Herzgenetikambulanz

Vielen Dank!

Arrhythmogene Kardiomyopathie (ACM)/Arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (ARVC):

Informationen zur Erkrankung an der seltenen genetischen Herzkrankheit ARVC / ACM und dem Leben mit dieser Erkrankung bietet die 

ARVC-Selbsthilfe e.V.

Das Münchner Konsortium für seltene Herzkrankheiten befasst sich mit seltenen angeborenen Erkrankungen des Herzens. Es ist als multidisziplinäres Expertennetzwerk aus drei Kliniken der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München organisiert. Weitergehende Infos finden Sie hier.

Mit dieser Spezialsprechstunde möchten wir ein Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf bzw. nachgewiesener kardialer Amyloidose die Möglichkeit bieten ein individualisiertes Behandlungskonzept sowie engmaschige Verlaufskontrollen wahrzunehmen. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Kollegen der Hämato-Onkologie, Nuklearmedizin und radiologischen Abteilung des Hauses werden die Patienten von einem spezialisierten, wissenschaftlichen Team begleitet und behandelt.

Für Erstvorstellungen/Neuanbindungen oder Rückfragen an die Ambulanz bitten wir vorweg um Befundzustellungen an med1.kardiale-amyloidose@med.uni-muenchen.de.