Inhalt
Dieser dritte Teil der Serie zur
Beratungskompetenz behandelt die Praxisanleitung in der beruflichen Ausbildung,
wobei der Fokus auf der Beziehung zwischen Anleitenden und Auszubildenden
liegt. Die Zusammenarbeit zwischen schulischen und betrieblichen Lernorten ist
entscheidend und Praxisbegleitung durch Lehrkräfte unterstützt die Ausbildung.
Praxisanleitende im Gesundheitswesen haben komplexe Aufgaben, darunter die
Vermittlung von Wissen, die Förderung der Handlungskompetenz und die Begleitung
im Lernprozess. Die Anforderungen an Praxisanleitende umfassen Berufserfahrung,
pädagogische Qualifikation und kontinuierliche Fortbildungen. Sie agieren in
verschiedenen Rollen und müssen Lehr-Lern-Situationen sorgfältig planen, indem
sie den individuellen Lernbedarf berücksichtigen. Der
Cognitive-Apprenticeship-Ansatz strukturiert Lehr-Lern- Situationen – die
Lernprozessbegleitung erfolgt in 6 Schritten. Insgesamt betont die
Fortbildungseinheit die komplexe Natur der Praxisanleitung und die Bedeutung
der individuellen Betreuung durch qualifizierte Anleitende in der Ausbildung im
Gesundheitswesen.
Autor: Dr. Michael Krisch, Master of Social Management, Diplom-Pflegewirt,
examinierter Krankenpfleger
Lernziele
Wenn Sie diese Fortbildungseinheit gelesen haben,
wissen Sie, ...
- welches Aufgabenspektrum Praxisanleitende
haben.
- welche Rolle Praxisanleitende ausfüllen
müssen.
- was genau das Spannungsfeld zwischen Lernen und
Arbeiten ist.
- wie eine Lehr-Lern-Situation abläuft.
- wie man Lernbedarfe festlegen kann.
STICHWÖRTER
Praxisanleitung, Lernort, Ausbildung, Lernen,
Kooperation, Handlungskompetenz