Burnoutprävention für Praxisanleitende (2026)

Datum
flexibel
Ort / Raum

Selbstlernen

Zeitangabe

1.0 Stunde (60 Minuten)

Ansprechpartner
Peter Fischer
Teilnehmerkreis

Mitarbeiter LMU Klinikum

Berufsgruppe

Pflegepersonal

Lernformat

E-Learning

Kompetenzen

Fachkompetenz

Bildungstyp

Fortbildung

Sprachen im Kurs

Deutsch

Inhalte und Lernziele

Inhalt

In der vorliegenden Fortbildungseinheit wird das Thema „Burn-out bei Praxisanleitenden“ umfassend beleuchtet. Praxisanleitende erleben hohe Arbeitsbelastungen und stehen vor der Herausforderung, ihre empathische Haltung gegenüber Auszubildenden, Patienten und Kollegen zu bewahren, ohne dabei ihre eigene psychische Gesundheit zu gefährden.

Gelingt es nicht, diese Balance zu halten, steigt das Risiko eines Burn-outs. Dieses Syndrom beschreibt einen Zustand tiefer Erschöpfung – körperlich, emotional und mental –, der das Arbeitsleben erheblich beeinträchtigen kann.

Beschäftigte in der Pflege verlieren dabei oft die Nähe zu ihren Patienten und entwickeln zynische Einstellungen, was zu einem Rückgang der Arbeitszufriedenheit führt.

Hohe Anforderungen wie Zeitdruck, Schichtarbeit, die Doppelrolle als Praxisanleitung und intensive Patientenkontakte können, wenn ungenügende Arbeitsressourcen wie positives Feedback oder Entscheidungsspielräume fehlen, zu einem Burn-out-Risiko führen. Besonders in unsicheren oder begrenzten Arbeitsverhältnissen entsteht oft Frustration, wenn hohe Anstrengungen auf wenig Wertschätzung treffen, was die psychische Belastung erhöht. Die Fortbildungseinheit schlägt Maßnahmen zur Burn-out-Prävention vor. Beispiele sind flexiblere Schichtpläne, regelmäßiges Feedback, Teamunterstützung und Weiterbildungsangebote, die Praxisanleitende in ihrer Resilienz stärken sollen. Solche Maßnahmen bieten nicht nur kurzfristige Erleichterung, sondern fördern langfristig das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit.

Autor: Dr. Michael Krisch, Master of Social Management, Diplom-Pflegewirt, examinierter Krankenpfleger

Lernziele

Nachdem Sie diese Fortbildungsarbeit gelesen haben, wissen Sie, …

  • wie das Burn-out-Syndrom definiert werden kann.
  • welche wissenschaftlichen Erklärungsmodelle dafür existieren.
  • mit welchen Präventionsmaßnahmen einem Burn-out-Syndrom vorgebeugt werden kann.

STICHWÖRTER

Burn-out, Prävention, Erschöpfung, Resilienz, Arbeitsbelastung, Effort-Reward-Imbalance- Modell, Job-Demands-Resources-Modell, Praxisanleitung