Der (nahende) Tod als Lernsituation (2026)

Datum
flexibel
Ort / Raum

Selbstlernen

Zeitangabe

1.0 Stunde (60 Minuten)

Ansprechpartner
Peter Fischer
Teilnehmerkreis

Mitarbeiter LMU Klinikum

Berufsgruppe

Pflegepersonal

Lernformat

E-Learning

Kompetenzen

Fachkompetenz

Bildungstyp

Fortbildung

Sprachen im Kurs

Deutsch

Inhalte und Lernziele

Inhalt

Der Umgang mit Sterben und Tod ist ein zentraler Bestandteil der generalistischen Pflegeausbildung und zählt zu den emotional sehr anspruchsvollen Aufgaben, die Auszubildende in der Ausbildung bewältigen müssen. Das Thema verlangt nicht nur fachliches Wissen, sondern auch eine hohe Sensibilität und Empathievermögen. Die Fortbildungseinheit erläutert anhand von Empfehlungen in den Rahmenausbildungsplänen der Fachkommission nach § 53 PflBG und mit vielen anschaulichen Beispielen, wie Auszubildende insgesamt befähigt werden können, Sterbende und ihre Zugehörigen professionell zu begleiten. Zudem wird aufgezeigt, wie wichtig es ist, die eigene Haltung gegenüber Sterben und Tod zu reflektieren und sich mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen. Praxisanleitende nehmen dabei eine Schlüsselrolle in der Unterstützung der Auszubildenden ein, indem sie ihnen Raum für Reflexion bieten und die notwendigen Kompetenzen anbahnen. 

Autorinnen: Anna-Katharina Dittmar-Grützner, M. A. Bildung im Gesundheitswesen, & Marion Deiters, Dipl.- Pflegepädagogin, Palliative-Care-Fachpflegekräfte, Interkulturelle Trainerinnen, Inhaberinnen des Schulungs- und Beratungsunternehmens „Die Denkstation“, www.diedenkstation.de 

Lernziele

Wenn Sie diese Fortbildungseinheit gelesen haben, wissen Sie, … 

  • dass Auszubildende in jedem Einsatz mit Sterben und Tod in Berührung kommen können. 
  • dass ein sicherer Umgang mit Sterben und Tod in der Ausbildung durchgängig gelernt werden muss. 
  • dass Auszubildende den Austausch im interprofessionellen Team als sehr wertvoll empfinden. 
  • dass Auszubildende Raum und Zeit für die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensende benötigen. 
  • dass die Praxisanleitung einen Beitrag zum Selbstvertrauen der Auszubildenden im Umgang mit dem Tod leisten kann. 

STICHWÖRTER

Praxisanleitung, Sterben, Tod, Palliative Care, Sensibilität, Palliativstation, stationäre Langzeitpflege, Lebensende, Reflexion