Die Diagnose „Krebs“ begleiten (2026)

Datum
flexibel
Ort / Raum

Selbstlernen

Zeitangabe

1.0 Stunde (60 Minuten)

Ansprechpartner
Peter Fischer
Teilnehmerkreis

Mitarbeiter LMU Klinikum

Berufsgruppe

Pflegepersonal

Lernformat

E-Learning

Kompetenzen

Fachkompetenz

Bildungstyp

Fortbildung

Sprachen im Kurs

Deutsch

Inhalte und Lernziele

Inhalt

Krebs ist eine der weltweit häufigsten Todesursachen. Häufige Krebsarten sind der Brust-, Lungen-, Dickdarm-und Mastdarmkrebs sowie der Prostatakrebs. Etwa ein Drittel der Todesfälle durch eine Krebserkrankung ist auf Tabakkonsum, einen hohen Body-Mass-Index, Alkoholkonsum, den geringen Verzehr von Obst und Gemüse sowie mangelnde körperliche Aktivität zurückzuführen. Heißt im Umkehrschluss: Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe seines Lebens an Krebs zu erkranken, kann durch die Vermeidung von Risikofaktoren und das Pflegen eines gesunden Lebensstils verhindert werden. Wurde die Diagnose bereits gestellt, kann die Last, die durch eine Krebserkrankung entsteht, durch eine angemessene Behandlung und Pflege verringert werden. Bei vielen Krebsarten bestehen mittlerweile recht gute Heilungschancen, wenn sie frühzeitig erkannt und wirksam behandelt werden. Die pflegerischen Aufgaben unterscheiden sich je nach Art der Krebserkrankung. So wirken sich z. B. die Nebenwirkungen einer Krebstherapie stark auf die betroffenen Menschen aus. Pflegekräfte spielen hier eine bedeutende Rolle, um die zu pflegenden Menschen bei der Bewältigung dieser Nebenwirkungen zu unterstützen. Wichtig ist, dass Pflegende sich darüber hinaus mit den ethischen Herausforderungen befassen, die im Zusammenhang mit der Versorgung von an Krebs Erkrankten entstehen, um die Betroffenen bestmöglich begleiten und unterstützen zu können.

Autorin: Caroline Hilgers, Gesundheits- und Pflegepädagogin (M. A.), Physiotherapeutin, Case- und Caremanagerin, Schulleitung der Berufsfachschule des BG Klinikum Hamburg 

Lernziele

Wenn Sie diese Fortbildungseinheit gelesen haben, können Sie … 

  • zwischen benignen, malignen und semimalignen Tumoren unterscheiden. 
  • typische Früherkennungsuntersuchungen und diagnostische Maßnahmen benennen. 
  • die verschiedenen Therapiemethoden erläutern. 
  • pflegerischen Aufgaben bei der Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen erläutern. 
  • die Bedeutung der onkologischen Pflege nachvollziehen. 
  • ethische Herausforderungen in der Pflege von Krebspatienten reflektieren. 

STICHWÖRTER

Krebs, Tumor, Onkologie, Ethik, Port, Nebenwirkungen, palliative Pflege