Kriegskinder in der Pflege (2026)

Datum
flexibel
Ort / Raum

Selbstlernen

Zeitangabe

1.0 Stunde (60 Minuten)

Ansprechpartner
Peter Fischer
Teilnehmerkreis

Mitarbeiter LMU Klinikum

Berufsgruppe

Pflegepersonal

Lernformat

E-Learning

Kompetenzen

Fachkompetenz

Bildungstyp

Fortbildung

Sprachen im Kurs

Deutsch

Inhalte und Lernziele

Inhalt

Krieg hinterlässt Zerstörung in kaum erfassbarem Ausmaß. Menschen, die von Krieg betroffen waren, können noch Jahrzehnte später unter den Auswirkungen leiden. Nicht nur in der Altenpflege, sondern auch in anderen Bereichen der Pflege trifft man auf die Folgen des 2. Weltkrieges. Darum sollten Pflegende eine Vorstellung davon haben, welche Folgen Kriegstraumatisierungen insbesondere bei Kindern haben, wie sich diese äußern können und wie sich spätere Trauma-Reaktivierungen verhindern lassen. Diese Kenntnisse lassen sich auch auf die Pflege von geflüchteten Menschen übertragen, die in den vergangenen Jahren aus Kriegsgebieten nach Deutschland gekommen sind. 

Autorin: Marianne Huppenbauer, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegeberaterin § 7a, Mediatorin IfAP, Köln 

Lernziele

Wenn Sie diese Fortbildungseinheit gelesen haben, wissen Sie, … 

  • wie belastend Krieg und Kriegsfolgejahre für Kinder sein können 
  • welche Folgen Krieg für die Pflege haben kann, auch Jahrzehnte später 
  • warum das Thema nicht nur für die Altenpflege von Bedeutung ist 
  • worauf Sie im Umgang mit möglicherweise kriegsbetroffenen Patientinnen und Patienten achten müssen

STICHWÖRTER

Alter, Krieg, Nachkriegszeit, Kriegsfolgen, Trauma, Trauma-Reaktivierung, Retraumatisierung, PTBS, sexualisierte Gewalt, transgenerationale Weitergabe, Kriegskinder