Pflege ohne Vorurteile: Queere Perspektiven stärken (2026)

Datum
flexibel
Ort / Raum

Selbstlernen

Zeitangabe

1.0 Stunde (60 Minuten)

Ansprechpartner
Peter Fischer
Teilnehmerkreis

Mitarbeiter LMU Klinikum

Berufsgruppe

Pflegepersonal

Lernformat

E-Learning

Kompetenzen

Fachkompetenz

Bildungstyp

Fortbildung

Sprachen im Kurs

Deutsch

Inhalte und Lernziele

Inhalt

In der Pflegepraxis ist der Umgang mit Vielfalt und unterschiedlichen Lebensrealitäten zentral, insbesondere im Hinblick auf queere Menschen (LGBTIAQ+). Diese erfahren oft Diskriminierung und Vorurteile, was ihre physische und psychische Gesundheit sowie die Pflegebeziehung belasten kann. Für Praxisanleitende ist es daher entscheidend, Pflegeauszubildende auf einen respektvollen und inklusiven Umgang mit queeren Teammitgliedern und zu Pflegenden vorzubereiten. Unsicherheiten und Vorurteile müssen erkannt und gezielt abgebaut werden. Die seit 2020 verpflichtende generalistische Pflegeausbildung in Deutschland legt besonderen Wert auf den Umgang mit Vielfalt und fördert sowohl fachliche als auch soziale und kommunikative Kompetenzen. Ziel ist eine vorurteilsfreie Pflegepraxis. Die Fortbildungseinheit bietet praxisorientierte Empfehlungen, wie Vorurteile abgebaut und Diskriminierungen vermieden werden können. Zudem werden wissenschaftliche Erkenntnisse und gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Pflegeberufegesetz (PflBG) und die Ausbildungsrichtlinien berücksichtigt, um eine fundierte und inklusive Pflegepraxis zu fördern.

Autor: Sam Seemann, Sozialtherapeut, Pflegeberater, Fachkraft Diversity Management (IHK), Dozent, Leitung Sozialer Dienst

Lernziele

Wenn Sie diese Fortbildungseinheit gelesen haben, …

  • verstehen Sie den LGBTIAQ+-Begriff und dessen Relevanz im Pflegealltag.
  • wissen Sie, wie Sie queere Auszubildende im Arbeitsumfeld vor Diskriminierung schützen.
  • sind Sie in der Lage, eine sensible und respektvolle Kommunikation mit queeren zu Pflegenden zu führen.
  • kennen Sie die speziellen Pflegebedürfnisse von queeren Menschen und können diese in die Pflegeplanung integrieren.
  • haben Sie ein Verständnis dafür entwickelt, wie Inklusion und Diversität in der Pflegeausbildung praktisch vermittelt werden können.

STICHWÖRTER

LGBTIAQ+, Diversität, Selbstbestimmung, Diskriminierung, Queerness, Geschlechtsidentität