Resilienz im Palliativen Setting (2026)

Datum
flexibel
Ort / Raum

Selbstlernen

Zeitangabe

1.0 Stunde (60 Minuten)

Ansprechpartner
Peter Fischer
Teilnehmerkreis

Mitarbeiter LMU Klinikum

Berufsgruppe

Pflegepersonal

Lernformat

E-Learning

Kompetenzen

Fachkompetenz

Bildungstyp

Fortbildung

Sprachen im Kurs

Deutsch

Inhalte und Lernziele

Inhalt

Die Arbeit mit Sterbenden, ob Kindern oder Erwachsenen, zeigt immer die eigenen Grenzen auf und macht die eigene Sterblichkeit und auch Hilflosigkeit angesichts des Todes immer wieder bewusst. Der Tod begegnet sowohl Pflegenden im ambulanten als auch im stationären Setting. Pflegende müssen sich mit ihrem Verhältnis zum Tod auseinandersetzen, die eigene Betroffenheit bewältigen und einen persönlichen Ausgleich finden. Der Bewältigungsprozess kann keinem Patentrezept folgen, es sind individuelle Kraftquellen, die Pflegekräfte finden und nutzen müssen. Nur so können sie selbst im palliativen Arbeitsfeld gesund und resilient bleiben. Bei der Entwicklung dieser Bewältigungsstrategien fallen auch dem Arbeitgeber und dem Team Verantwortung zu. Hier sind unterstützende Maßnahmen oder Seminare gefragt, die Pflegenden dabei helfen, ihre individuelle Resilienzstrategie zu finden. 

Autorin: Franziska Schilmeier, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Pflege B. Sc., Biologie B. Sc., Hospizbegleiterin, Klinik Hallerwiese/Cnopfsche Kinderklinik Nürnberg 

Lernziele

Wenn Sie diese Fortbildungseinheit bearbeitet haben, … 

  • wissen Sie, warum Resilienz einen ganzen Prozess miteinschließt. 
  • wissen Sie, welche Traueraufgaben Pflegende nach dem Tod von Patienten bewältigen müssen. 
  • kennen Sie verschiedenen Methoden, die eigenen Ressourcen zu stärken. 
  • kennen Sie Themen, die in der pädiatrischen palliativen Versorgung eine Rolle spielen.

STICHWÖRTER

Palliative Care, Resilienz, Ressourcenstärkung, Tod, Regeneration, Arbeitsbelastung, Bewältigungsprozess