News | 07.09.2023
Neuer Atemzug: Gefäßerkrankungen bei Frühchen mit chronischer Lungenkrankheit frühzeitig erkennen
Frühgeborene Säuglinge haben oft Schwierigkeiten mit der Atmung und benötigen Atemunterstützung und Sauerstofftherapie. Dadurch können jedoch Lungenschäden entstehen, die lebenslange Konsequenzen und chronische Erkrankungen mit sich bringen. Das Team von Dr. Anne Hilgendorff von Helmholtz Munich und dem LMU Klinikum München hat eine nicht-invasive Methode entwickelt, die mittels Magnetresonanztomographie (MRT) frühzeitige Anzeichen von Gefäßerkrankungen in Zusammenhang mit chronischen Lungenkrankheiten bei Frühgeborenen erkennt, die im Spontanschlaf funktioniert. Dies eröffnet neue Möglichkeiten zur Risikoeinschätzung und potenziellen Vorbeugung oder Therapie von Komplikationen im späteren Leben. Die Studie wurde nun im European Respiratory Journal veröffentlicht.