Pressemitteilungen | 30.06.2022
Ein Jahr LMU Klinikum Innenstadt
Interdisziplinäre Strukturen und zentrale Notaufnahme ermöglichen eine kompakte und umfassende universitätsmedizinische Patientenversorgung
Insgesamt konnten im ersten Jahr des Bestehens des LMU Klinikums Innenstadt mehr als 10.000 stationäre Patient:innen behandelt werden. Es gab über 80.000 ambulante, elektive Patientenkontakte. In fünf hochmodernen OP-Sälen wurden über 3.000 Operationen durchgeführt. In der interdisziplinären Zentralen Notaufnahme (ZNA) und der dazu gehörenden Notaufnahmestation (NAS) sind im vergangenen Jahr über 20.000 Notfallpatient:innen behandelt worden. 2.115 Babys erblickten im Perinatalzentrum Innenstadt mit den fünf Kreißsälen und einem eigenen Kaiserschnitt-OP in den vergangenen zwölf Monaten das Licht der Welt. Auch bei der Behandlung von SARS-CoV-2-Patient:innen spielte das Klinikum Innenstadt eine wichtige Rolle. Insgesamt wurden für Coronapatient:innen 1.719 Behandlungstage auf Allgemeinstation und 507 Behandlungstage auf der Intensivstation erbracht.
„Es hat sich gezeigt, dass die Strategie einer wirklich interdisziplinären medizinischen Versorgung über die Fachgrenzen hinweg der beste Weg ist, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Am LMU Klinikum Innenstadt wird das wirklich von allen Mitarbeitenden gelebt,“ sagt Professor Dr. Markus Lerch, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des LMU Klinikums München. Im Einzelnen umfasst die ambulante und stationäre Versorgung des Klinikums Innenstadt zwölf Fachbereiche einschließlich der Chirurgie, der Inneren Medizin, der Intensiv- und Notfallmedizin und der Geburtshilfe und Neonatologie. „Die Medizintechnik ist auf dem neuesten Stand“, betont Prof. Lerch, „diese reicht vom Magnetresonanztomographen über eine state-of-the-art Endoskopie bis zum Herzkatheter und Behandlung von Herzrhythmusstörungen.“
Das Spektrum der Fälle in der Zentralen Notaufnahme reicht vom verstauchten Knöchel, über Infektionskrankheiten und Herzkrankheiten bis zum schweren Schädel-Hirn-Trauma. Der Leiter der Zentralen Notaufnahme Prof. Dr. Markus Wörnle, bilanziert nach einem Jahr interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Innenstadt: "Am Anfang hat uns die interdisziplinäre Zusammenarbeit in neuen Teams bei Ärzt:innen und Pflegekräften und die Arbeit in neuer räumlicher Umgebung doch vor große Herausforderungen gestellt. Auch bei optimaler Vorbereitung und zahlreichen Simulationen der Abläufe im Vorfeld ist der Live-Betrieb doch etwas ganz Anderes. Die Teams sind aber schnell zusammengewachsen, und rasch hat sich der positive Effekt des interdisziplinären Konzepts und der kurzen Behandlungswege auf die Qualität der Patientenversorgung gezeigt. Gerade die Behandlung schwerst-erkrankter Patienten profitiert stark von den neuen Strukturen".
Für die ambulante Versorgung werden im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss Patient:innen über jeweils eine Leitstelle koordiniert: Hier erfolgt die Terminvergabe für die Sprechstunden, die Weiterleitung zum Belegungsmanagement und zum OP-Check-in. Nur Notaufnahme und Geburtshilfe nehmen direkt auf. „Die interdisziplinären Strukturen des Klinikums mit den vielen Fachbereichen haben sich sehr gut etabliert und bieten unseren Patient:innen auch bei komplexen Fragestellungen eine optimale Diagnostik und Therapie bei kurzen Wegen. Gleichzeitig entspricht der Neubau mit Zweibettzimmern und jeweils integrierten Sanitärbereichen, großen Fenstern, hohen Räumen und hochwertigen Materialien den Erwartungen der Patient:innen an Wohlbefinden und Komfort. Das Klinikum ist durch seine zentrale Lage und die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr außerdem auch für unsere ambulanten Patient:innen gut erreichbar.“ sagt Dr. Irena Schwarzer, Zentrumsleiterin des Klinikums Innenstadt.
„Das erste Jahr der Frauenklinik im Neubau war ein voller Erfolg. Wir freuen uns alle sehr darüber, dass es uns nach über 100 Jahren in der traditionsreichen Maistraße gelungen ist, in einem modernen und interdisziplinären Neubau im Herzen der Stadt auf höchstem medizinischen und menschlichen Niveau für alle Schwangeren und Gebärenden da zu sein. Das Feedback der Mütter und Väter, die im vergangenen Jahr ihre Kinder bei uns auf die Welt gebracht haben, ist überwältigend positiv. Daher planen wir bereits einen weiteren Ausbau unseres Angebots, denn die räumliche Lage des Klinikums Innenstadt ist wirklich ideal für ein Perinatalzentrum der höchsten Stufe und für die natürliche Geburt im sicheren Umfeld der universitären Spitzenmedizin.“, sagt Prof. Dr. med. Sven Mahner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.
Zentrumsleitung LMU Klinikum Innenstadt LMU Klinikum München Campus Innenstadt
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