Pressemitteilungen | 15.11.2021 | Medizin

Warnstreiks am LMU Klinikum

Die Gewerkschaft ver.di hat am 16.11.2021 und 17.11.2021 sowie am 25.11.2021 und 26.11.2021 zu Warnstreiks aufgerufen. Bestreikt werden sollen beide Standorte des LMU Klinikums. Um sicherzustellen, dass akute lebensbedrohliche Notfälle versorgt werden, ist eine sogenannte Notdienstvereinbarung zwischen ver.di und dem LMU-Klinikum geschlossen worden. Aufgeschoben werden, sofern dies aufgrund von Streikmaßnahmen erforderlich ist, Behandlungen und Operationen, die medizinisch nicht zeitkritisch sind.
Am 16. und 17. November sowie am 25. und 26. November finden Warnstreik an beiden Standorten des LMU Klinikum statt. Eine Notdienstvereinbarung stellt sicher, dass akute lebensbedrohliche Notfälle versorgt werden.

Die akut notwendige Patientenversorgung, zum Beispiel bei Notfällen, ist gewährleistet. Je nach Streikbeteiligung kann es jedoch zu längeren Wartezeiten in den Ambulanzen oder in der Notaufnahme kommen.

Sofern Patientinnen und Patienten an den genannten Tagen einen Termin in einer Einrichtung des LMU Klinikums am Campus Großhadern oder Campus Innenstadt haben, sollten diese sich vorab bei der jeweiligen Klinik, Abteilung oder Ambulanz erkundigen, ob der Termin wie vereinbart stattfinden kann. Soweit möglich, werden Patienten bereits im Vorfeld über Terminänderungen informiert.

Das LMU Klinikum ist nicht Verhandlungspartner bei den Tarifauseinandersetzungen und hat daher keinen Einfluss auf die Dauer und den Verlauf der Tarifverhandlungen. Die Verhandlungen werden von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, der TdL, und den Arbeitnehmervertretungen – in diesem Fall die Gewerkschaft ver.di – geführt.

„Das LMU Klinikum setzt auf eine möglichst rasche Einigung bei den Tarifverhandlungen, damit die ohnehin stark belasteten Mitarbeitenden im Krankenhaus schnellstmöglich wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren und weitere Streikmaßnahmen vermieden werden“, betont der Ärztliche Direktor des LMU Klinikums, Prof. Dr. Markus M. Lerch. „Dies ist gerade in der aktuellen Phase steigender Covid-19 Fallzahlen auf den Normal- und Intensivstationen von größtem öffentlichen Interesse. Unsere Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Reinigungskräfte und viele andere Bereiche leisten seit zwei Jahren Unglaubliches. Wir brauchen wirklich attraktive Arbeitsbedingungen, damit das Gesundheitswesen nicht kollabiert.“

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