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    4. LMU Klinikum und MTV München starten gemeinsame Bewegungstherapie für Krebspatientinnen und -patienten
    News | 12.03.2026

    LMU Klinikum und MTV München starten gemeinsame Bewegungstherapie für Krebspatientinnen und -patienten

    Die Effektiv-Studie untersucht wie sich ein wöchentliches Gruppentraining auf körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Ernährungszustand auswirkt
    Bewegung kann die Nebenwirkungen der Krebstherapie mindern und die Prognose verbessern – das zeigen immer mehr wissenschaftliche Studien. Dazu starten die Medizinische Klinik III (Hämatologie und Onkologie) am LMU Klinikum und der MTV München von 1879 e.V. eine Kooperation: Seit kurzem läuft die Effektiv-Studie, die eine Bewegungstherapie als festen Baustein in die Krebsbehandlung integriert und diese wissenschaftlich begleitet.
    privat
    Starke Partnerschaft für mehr Bewegung in der Krebsbehandlung (v.l.n.r.): Prof. Sebastian Theurich (LMU Klinikum), Christine Linner (LMU Klinikum), Sebastian Gallus (MTV) und Dr. Anouk Erb (LMU Klinikum).

    Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund 500.000 Menschen die Diagnose Krebs. Die Krebstherapie geht oft mit Nebenwirkungen wie Fatigue, Nervenschäden oder Schlafstörungen einher. Studien zeigen, dass strukturiertes Training diese Nebenwirkungen mildern und körperliche Aktivität die Prognose verbessern kann. Hier setzt die Effektiv-Studie an: „Ziel ist es zu klären, wie sich ein wöchentliches Gruppentraining auf körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Ernährungszustand auswirkt“, sagt Prof. Sebastian Theurich, Oberarzt der Medizinischen Klinik und Poliklinik III und Leiter der Effektiv-Studie.

    Der erste Studienkurs hat Ende 2025 begonnen: Einmal pro Woche trainieren Krebspatientinnen und -patienten der Medizinischen Klinik III im Sportzentrum des MTV München von 1879 e.V. in der Häberlstraße. Mit über 8.000 Mitgliedern ist dieser einer der größten Breitensportvereine Bayerns. Qualifizierte Trainerinnen und Trainer leiten das Programm an. Die Inhalte orientieren sich an der sogenannten Onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie (OTT). Das Trainingsprogramm kombiniert Kraft- und Ausdauertraining mit Koordinations- und Entspannungsübungen.

    Urheberschaft ungeklärt

    Über zwölf Monate begleiten Prof. Sebastian Theurich, Assistenzärztin Dr. Anouk Erb und die onkologische Trainingstherapeutin Christine Linner das Training wissenschaftlich. Zu Beginn durchlaufen die Teilnehmenden eine umfassende sportmedizinische Eingangsuntersuchung. Das Studienteam erhebt zu weiteren drei Zeitpunkten verschiedene Laborwerte und Daten, unter anderem zur Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Ernährung. Eine spezielle Bedarfsanalyse (RoBa-Score) hilft, individuelle Fortschritte sichtbar zu machen. So kann das Trainingsprogramm immer an den Gesundheitszustand angepasst werden.

    „Wir reden oft davon, dass Sport verbindet“, sagt Sebastian Gallus, Vereinsmanager des MTV München von 1879 e.V.. „Aber diese Kooperation mit dem LMU Klinikum hat uns nochmal gezeigt, was das wirklich bedeuten kann: Jeden Dienstag trainieren bei uns Menschen, die gerade gegen eine Krebserkrankung kämpfen. Nicht allein, sondern in der Gruppe. Nicht irgendwie, sondern wissenschaftlich begleitet durch die EFFEKTIV-Studie von Prof. Theurich. Das ist für uns Breitensport in seiner stärksten Form."

    Die Stadtsparkasse München, die Aurel Steinert Stiftung sowie FC Bayern Hilfe e.V. unterstützen das Projekt finanziell. Zukünftig möchten die beiden Partner weitere Projekte entwickeln und so das Bewegungsangebot für Krebspatienten- und -patientinnen verbessern und ausbauen. Bereits seit Anfang 2025 kooperieren das Interdisziplinäre Zentrum für Sportmedizin am LMU Klinikum und der MTV München, um Herzgesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit zu fördern.

    FAQ: Bewegungstherapie bei Krebs

    Was ist die Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie (OTT)?

    Die Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie (OTT) ist ein strukturiertes Trainingskonzept für Menschen mit Krebs. Dieses orientiert sich an aktuellen Leitlinien, verbindet sportwissenschaftliche Erkenntnisse mit klinischer Erfahrung und integriert Bewegung systematisch in das onkologische Behandlungskonzept. Ziel ist es, krankheits- und therapiebedingte Folgen aktiv zu mindern.

    Das Konzept kombiniert:

    • Krafttraining
    • Ausdauertraining
    • Koordination und Balance
    • Beweglichkeit und Entspannung

    Wie hilft eine strukturierte Bewegungstherapie bei Krebs?

    Eine qualitätsgesicherte Bewegungstherapie [1] verbessert die Herz-Kreislauf-Fitness, stärkt die Muskulatur und wirkt sich positiv auf Stoffwechselprozesse sowie die Körperzusammensetzung aus. Darüber hinaus beeinflusst sie immunologische und hormonelle Parameter günstig. [2] Auf diese Weise verbessert sich die Verträglichkeit der Therapie und das Risiko für Komplikationen sinkt. Auch körperliche Nebenwirkungen, besonders bei intensiven Behandlungen, werden deutlich reduziert. Vor allem aber leistet regelmäßige sportliche Betätigung einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität.

    Bei welchen Nebenwirkungen der Krebstherapie kann eine strukturierte Bewegungstherapie helfen?

    Ein häufiges Begleitsymptom von Krebserkrankungen und Krebstherapien ist die sogenannte Fatigue, ein anhaltender Verlust von Energie und Muskelkraft. Bewegungstherapie kann hier durch eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining gezielt entgegenwirken. [3] Auch klassische therapieassoziierte Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Polyneuropathie (Nervenschäden), Kardiotoxizität (Herzbelastung), Schmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen können reduziert werden. [1] Außerdem wirkt sich körperliche Aktivität positiv auf Depressionen und Angstgefühle aus. [4] Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass nicht nur Nebenwirkungen der Erkrankung und Therapie positiv beeinflusst werden können, sondern, dass es auch einen positiven Zusammenhang zwischen regelmäßiger körperlicher Aktivität und einer geringeren Sterblichkeit sowie einem reduzierten Rückfallrisiko gibt. [5,6, 7,8]

    Was muss man bei einer Bewegungstherapie bei Krebs beachten?

    Die Bewegung muss individuell geplant und regelmäßig angepasst werden. Art und Stadium der Erkrankung, Begleiterkrankungen, aktuelle Therapiephasen und persönliche Vorerfahrungen im Sport spielen dabei eine entscheidende Rolle. Eine allgemeingültige Trainingsempfehlung kann es daher kaum geben. Vielmehr steht ein individuell abgestimmtes Konzept im Mittelpunkt, das Ausdauer und Kraft ebenso berücksichtigt wie Koordination, Balance, Flexibilität und Entspannung.

    Was untersucht die Effektiv-Studie?

    Die Effektiv-Studie analysiert über zwölf Monate, wie sich ein wöchentliches, strukturiertes Gruppentraining auf körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Ernährungsstatus von Krebspatientinnen und -patienten auswirkt.

    Untersucht werden insbesondere:

    • Machbarkeit und Teilnahme: Wie gut lässt sich ein regelmäßiges Training in den Alltag von Patientinnen und Patienten integrieren?
    • Leistungsfähigkeit: Wird Ausdauer und Kraft durch das Training verbessert?
    • Lebensqualität: Welche Auswirkungen hat Bewegung auf das allgemeine Wohlbefinden?
    • Ernährungsstatus: Verbessert sich die Körperzusammensetzung und der Ernährungszustand?

    [1] Campbell KL, Winters-Stone KM, Wiskemann J et al. Exercise Guidelines for Cancer Survivors: Consensus Statement from International Multidisciplinary Roundtable. Med Sci Sports Exerc 2019; 51: 2375–2390

    [2] Hojman P, Gehl J, Christensen JF et al. Molecular Mechanisms Linking Exercise to Cancer Prevention and Treatment. Cell Metab 2018; 27: 10–21. doi:10.1016/j.cmet.2017.09.015

    [3] Belloni S, Arrigoni C, Caruso R. Effects from physical exercise on reduced cancer-related fatigue: a systematic review of systematic reviews and meta-analysis. Acta Oncol 2021; 60:1678–1687. doi:10.1080/0284186X.2021.1962543

    [4] Singh B, Spence R, Steele ML et al. Exercise for Individuals With Lung Cancer: A Systematic Review and Meta-Analysis of Adverse Events, Feasibility, and Effectiveness. Semin Oncol Nurs 2020; 36: 151076

    [5] Scott JM, Nilsen TS, Gupta D et al. Exercise Therapy and Cardiovascular Toxicity in Cancer. Circulation 2018; 137: 1176–1191. doi:10.1161/CIRCULATIONAHA.117.024671

    [6] Zimmer P, Baumann FT, Oberste M et al. Effects of Exercise Interventions and Physical Activity Behavior on Cancer Related Cognitive Impairments: A Systematic Review. Biomed Res Int 2016; 2016: 1820954. doi:10.1155/2016/1820954

    [7] Cormie P, Zopf EM, Zhang X et al. The Impact of Exercise on Cancer Mortality, Recurrence, and Treatment-Related Adverse Effects. Epidemiol Rev 2017; 39: 71–92. doi:10.1093/epirev/mxx007

    [8] Courneya, Kerry S et al. “Structured Exercise after Adjuvant Chemotherapy for Colon Cancer.” The New England journal of medicine vol. 393,1 (2025): 13-25. doi:10.1056/NEJMoa2502760

    Autoren:

    Prof. Dr. med. Sebastian Theurich

    • Stellvertretender Klinikdirektor, Standortleiter Campus Innenstadt; Oberarzt der Medizinische Klinik und Poliklinik III
    • Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin (DAEM/DGEM)
    • Leiter Arbeitsgruppe Körperliche Aktivität in der Onkologie
    • Leiter Arbeitsgruppe Krebs und Immunmetabolismus

    Dr. med. Anouk Erb

    • Assistenzärztin an der Medizinische Klinik und Poliklinik III
    • Mitglied Arbeitsgruppe Körperliche Aktivität in der Onkologie
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