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    4. Einweg-E-Zigaretten bringen junge Erwachsene schneller in die Nikotinabhängigkeit als bisher angenommen
    Pressemitteilungen | 26.05.2025
    Weltnichtrauchertag am 31. Mai

    Einweg-E-Zigaretten bringen junge Erwachsene schneller in die Nikotinabhängigkeit als bisher angenommen

    Eine neue Studie des LMU Klinikums München in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) spricht für ein hohes Suchtpotential von Einweg-E-Zigaretten. Die im Vorfeld des Weltnichtrauchertags am 31. Mai veröffentlichte Studie zeigt: Moderne "Vapes" setzen Nikotin nahezu so schnell und effizient frei wie herkömmliche Zigaretten – mit dramatischen Folgen für das Abhängigkeitsrisiko.
    Oksana - stock.adobe.com
    Symbolbild zum Thema Einweg-E-Zigaretten  

    Tabakkonsum bleibt weltweit die führende vermeidbare Todesursache – allein in Deutschland sterben nach Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) jedes Jahr rund 127.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Weltweit sind es laut WHO über acht Millionen. Parallel drängen neue Nikotinpräparate auf den Markt: Neben Tabakerhitzern und Nikotinbeuteln erfreuen sich E-Zigaretten, die Nikotinflüssigkeit verdampfen, großer Beliebtheit. Vor allem Einweg-E-Zigaretten, sogenannte „Disposables“, werden für Jugendliche und junge Erwachsene ansprechend in bunten Farben, mit attraktiven Aromen angeboten und als weniger schädliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten vermarktet. Wie groß ihr Suchtpotenzial tatsächlich ist, ist bislang wenig untersucht.

    Nikotinwerte erreichen schnell Zigaretten-Niveau

    Ein Forscherteam des LMU Klinikums unter Leitung von Privat-Dozent Dr. Tobias Rüther und Dr. Andrea Rabenstein hat in Zusammenarbeit mit Dr. Elke Pieper vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erste Ergebnisse zu diesen Produkten veröffentlicht: In einer randomisierten, vierarmigen Crossover-Studie mit 18 Probandinnen und Probanden im Alter von 19 bis 28 Jahren wurden zwei E-Zigaretten mit einer herkömmlichen Zigarettenmarke verglichen. Verwendet wurden die Einweg E-Zigaretten “Elfbar 600” mit 20 mg/ml Nikotin (Erdbeere-Kiwi-Aroma, Tabak-Aroma), die Pod E-Zigarette “myBlu” mit 18 mg/ml Nikotin (Tobacco-Roasted-Blend-Aroma) sowie herkömmliche Zigaretten mit 0,8 mg Nikotin (Marlboro Red).

    Alle Produkte wurden unter standardisierten Bedingungen fünf Minuten lang ad libitum konsumiert. Während des 30-minütigen Versuchsablaufs wurden fortlaufend Zugparameter, Herz-Kreislauf-Daten und subjektive Empfindungen erfasst; parallel dazu wurden mehrere Blutproben zur Bestimmung der Nikotinkinetik abgenommen.

    Das alarmierende Ergebnis der Studie: Die getesteten Disposables der Marke Elfbar erreichten Höchstkonzentrationen im Blutplasma von 7,1 ng/ml (Erdbeere-Kiwi-Aroma) und 6,9 ng/ml (Tabak-Aroma) – nahezu auf dem Niveau herkömmlicher Zigaretten mit 8,1 ng/ml. Wiederbefüllbare Pod-Systeme (myBlu) lagen mit 3,1 ng/ml deutlich darunter.

    Besonders beunruhigend: Der Nikotinspiegel stieg bei den Einwegprodukten bereits in der ersten Minute nach Konsumbeginn am stärksten an. Die maximale Nikotinkonzentration wurde nach nur fünf (Elfbar 600 Strawberry-Kiwi) bzw. sechs (Elfbar 600 Tobacco) Minuten erreicht – schneller als bei klassischen Zigaretten (acht Minuten). Für das Suchtpotenzial eines Produkts ist vor allem der schnelle Anstieg der Nikotinkonzentration in der akuten Phase – also in den ersten Minuten nach Beginn des Konsums – entscheidend. Aufgrund ihrer schnellen Nikotinanflutung vermuten die Forschenden daher, dass Einweg-E-Zigaretten die Konsumvariante mit dem stärksten Suchtpotential von allen getesteten Produkten seien.

    Die Probanden bewerteten die Disposables außerdem als befriedigender und äußerten eine höhere Lust zum erneuten Konsum im Vergleich zu einer herkömmlichen Zigarette. Besonders die Erdbeere-Kiwi-Variante erfreute sich großer Beliebtheit.

    Forderung nach verstärkter Regulierung

    „Dass die neuen Einweg-E-Zigaretten eine so schnelle und hohe Nikotinabgabe bieten, überrascht nicht nur, es beunruhigt uns sehr“, sagt Letztautor PD Dr. Tobias Rüther, Oberarzt am LMU Klinikum. „Gerade junge Erwachsene laufen Gefahr, durch die hohe, schnelle Nikotinabgabe dieser Produkte in eine dauerhafte Abhängigkeit zu geraten.“ Die weiteren Autorinnen der Studie vom LMU Klinikum Dr. Andrea Rabenstein, Christin Falarowski und Anna Rahofer betonen: „In unserer klinischen Arbeit in der Tabakambulanz sehen wir zunehmend junge Erwachsene, die von diesen neuen Produkten stark abhängig sind und vorher nicht geraucht haben. Viele berichten dabei, sie hätten über Influencer auf Social-Media-Kanälen von diesen neuen Produkten erfahren.“

    Mit Blick auf den Weltnichtrauchertag fordern die Forschenden eine verstärkte Beobachtung von Verkaufs- und Konsumtrends sowie eine Verschärfung der Regulierungen – etwa durch Beschränkungen bei Aromen, Verpackungsgestaltung und Werbeformen inklusive Social Media.

    Zusätzlich empfiehlt das Forschungsteam flächendeckende Aufklärungskampagnen über die Risiken von Einweg- E-Zigaretten. "Nur mit klaren Regeln und gezielter Prävention können wir verhindern, dass eine neue Generation ungewollt in die Nikotinsucht abrutscht", so Rüther.

    Publikation

    Disposable e-cigarettes and their nicotine delivery, usage pattern, and subjective effects in occasionally smoking adults
    Falarowski, C., Pieper, E., Rabenstein, A., Mallock-Ohnesorg, N., Burgmann, N., Franzen, K., Gertzen, M., Koller, G., Nowak, D., Rahofer, A., Rieder, B., de Oliveira Pinto Kise, G. R., Schulz, T., Strohmeyer, E., Laux, P., Luch, A., & Rüther, T. (2025). 

    Scientific reports, 15(1), 16270. https://doi.org/10.1038/s41598-025-97491-5

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    Kontakt

    PD Dr. med. Tobias Rüther, Dr. Andrea Rabenstein, Christin Falarowski, Anna Rahofer 

    Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LMU Klinikum München Campus Innenstadt

    +49 89 4400-55707
    büjlgc pfibzipDvim ful_DvfiuyzWiusmi
    Spezialambulanz für Tabakabhängigkeit

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