Sprechstunden

Fachbereich Chirurgie

  • Diagnostik und Operation bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Feststellung der Operationsfähigkeit und Operationsplanung
  • minimal-invasive Operationen (Schlüsselloch-Chirurgie)
  • Organ-schonende Operationen bei chronischer Pankreatitis und zystischen Tumoren
  • Postoperative Wundkontrollen und Nachsorge
  • Ernährungstherapie
  • Schmerztherapie

Fachbereich Onkologie

  • Diagnostik beim Pankreaskarzinom
  • Therapie des Pankreaskarzinoms
  • Schmerztherapie
  • Ernährungstherapie
  • Beratung zu neuen Therapieansätzen beim Pankreaskarzinom

Fachbereich Gastroenterologie

  • Schwerpunkte
  • Akute und chronische Pankreatitis
  • Pankreasinsuffizienz
  • Überwachung von Risikopatienten
  • Diagnostik beim Pankreaskarzinom
  • Zystische Pankreastumoren
  • Autoimmunpankreatitis
  • Endoskopische Interventionen am Pankreas

Fachbereich Strahlentherapie

Neben der Operation und Chemotherapie ist die Strahlentherapie eine weitere wichtige Komponente bei der Behandlung des Pankreaskarzinoms und bedarf einer sehr engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemeine, Viszeral-, und Transplantationschirurgie, der Medizinischen Klinik III und der Medizinischen Klinik II um Patient*innen individuelle Therapiekonzepte anbieten zu können. Ein Schwerpunkt der Klinik für Strahlentherapie sind neueste Therapieverfahren, wie die MRT-geführte Strahlentherapie bei der Behandlung von Pankreaskarzinomen einzusetzen.

  • Stereotaktische Bestrahlung mittels MR-gesteuerter Strahlentherapie (MR-Linac)
  • Radiochemotherapie (neoadjuvant, definitiv)
  • Entwurf und Mitarbeit an interdisziplinären Therapiekonzepten
  • Palliative Bestrahlung, z. B. bei Knochenmetastasen
  • Stationäre Betreuung und ambulante Therapie/Tagesklinik
  • Teilnahme an Studien

MR-Linac: Zwei Technologien in einem Gerät vereint

Seit Februar kommt am LMU Klinikum ein hochmodernes Hybrid-Gerät zum Einsatz, das MR-Linac genannt wird und zwei Technologien vereinigt, die bislang nicht kompatibel waren: die strahlenfreie dreidimensionale Bildgebung eines Magnetresonanztomographen (MRT) und die Bestrahlung durch einen Linearbeschleuniger. Diese technische Weiterentwicklung ermöglicht heute eine immer zielgenauere Bestrahlung des Tumors.

Mit der neuen Technik der MRT-geführten Strahlentherapie lässt sich auch die Atembewegung durch kontinuierliche MRT-Bildgebung in Echtzeit während der Bestrahlung nachverfolgen und die Bestrahlung dahingehend anpassen. Bewegt sich der Tumor aus dem definierten Behandlungsfeld, stoppt die Bestrahlung automatisch.

Zudem wird ein weiterer Vorteil des Magnetresonanztomographen genutzt: Im Vergleich zur Röntgenbildgebung zeichnet sich die Anwendung von MRT durch einen sehr guten Weichgewebskontrast aus. Dadurch können die Unterschiede zwischen Tumor und gesundem Gewebe besser abgebildet und so nun auch Tumoren zielgenau erfasst werden, die in der Röntgenbildgebung nur schlecht erkennbar oder gar nicht vom umliegenden Gewebe abgrenzbar sind.

Damit gewährleistet ist, dass der Tumor einerseits eine maximale therapeutische Dosis erhält und andererseits die umliegenden Risikoorgane bestmöglich geschont werden, kann die Dauer einer Behandlung zwischen 30 und 90 Minuten dauern. Insgesamt genügen in der Regel wenige Sitzungen, um einen optimalen Therapieeffekt zu erzielen.

Der Schwerpunkt der Strahlentherapie liegt auf der Behandlung von lokalisierten, d.h. nicht metastasierten Tumorstadien. Dies ist auf die hohe lokale Wirksamkeit dieser Behandlungsoption zurückzuführen. Die Bestrahlung wird in der Regel in kombinierten und sequenziellen Schemata zusammen mit einer Chemotherapie eingesetzt. Für Patienten mit lokal fortgeschrittenem Pankreaskarzinom bieten wir maßgeschneiderte Therapiekonzepte mit unseren Nachbardisziplinen aus Chemotherapie, Bestrahlung und gegebenenfalls Operation an.

Mit erfolgreicher Lebenszeitverlängerung durch Kombinationschemotherapien beim fortgeschrittenen Pankreaskarzinom rückt eine Stabilisierung der Lebensqualität in den Fokus. Im Rahmen der randomisierten Studie MASPAC untersuchen wir den Einfluss von MRT-gesteuerter stereotaktischer Bestrahlung auf die Lebensqualität (z.B. Schmerzlinderung) von Patient*innen mit metastasiertem Pankreaskarzinom. Die Studie erfolgt begleitend zur leitliniengerechten systemischen Chemotherapie. Es nehmen das LMU Klinikum in München und das Universitätsklinikum Heidelberg in Deutschland sowie das Universitätsspital Zürich in der Schweiz teil.

Bei Interesse an einer Teilnahme schreiben Sie uns bitte hier eine E-Mail.

Fachbereich Transplantation