News | 29.04.2022
DAM FORSCHUNG

Abschlussveranstaltung von ILEGRA

Feierliche Verabschiedung von 15 Kollegiat*innen des Graduiertenkollegs ILEGRA in den Räumen der Robert-Bosch-Stiftung in Berlin.
Gruppenfoto der ILEGRA Abschlussveranstaltung 2022
ILEGRA Graduiertenkolleg - Kollegiat:innen und Forschungsteam

Das Graduiertenkolleg ILEGRA ist ein gemeinsames Projekt des DAM und der Universität Osnabrück. Es ermöglichte 15 Nachwuchswissenschaftler:innen Forschungsprojekte zu Themen der interprofessionellen Ausbildung durchzuführen. Bislang ist das Programm von ILEGRA das erste und einzige interprofessionelle Graduiertenkolleg im Gesundheitsbereich und wurde von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert.

Im Rahmen einer zweitägigen Abschlussveranstaltung hatten die Kollegiat*innen die Möglichkeit, mit den geladenen Gästen in Austausch zu treten. Am Freitag, den 29.04.2022 konnten sich zur Abschlussfeier in einem Live-Stream auch interessierte externe Gäste zuschalten.

In den Grußworten der Abschlussfeier bedankte sich Irina Cichon (Senior Projektmanagerin/ Robert-Bosch-Stiftung) bei den Kollegiat:innen für das Engagement und hob die Wichtigkeit hervor, nun als Multiplikator:innen zu fungieren.

Mit einem Blick auf die vergangenen dreieinhalb Jahre ILEGRA Graduiertenkolleg stellten die Kollegleitungen Prof. Dr. med. Martin Fischer (Institutleiter des DAM / LMU München) und Prof. Dr. Ursula Walkenhorst (Universität Osnabrück) das Projekt vor.

Auch die Kollegiat:innen reflektierten ihre Zeit bei ILEGRA und berichteten über ihre Zukunftspläne.

Teilnehmer:innen der Abschlussveranstaltung des Graduiertenkollegs ILEGRA am 29. April 2022 in Berlin
Teilnehmer:innen der Abschlussveranstaltung des Graduiertenkollegs ILEGRA am 29. April 2022 in Berlin

Podiumsdiskussion bei der ILEGRA Abschlussveranstaltung

Den Blick in die Zukunft nahm Herr Prof. Harm Peters (Charité) in einer Podiumsdiskussion auf. Er befragte die Teilnehmer:innen zu ihren Erwartungen und identifizierte mit ihnen gemeinsam weiteren Entwicklungsbedarf in der interprofessionellen Lehre. Seine Gäste in der Runde waren neben den beiden Kollegleitungen Dr. Ronja Behrend (HVG), Bettina Heinzelmann (ILEGRA-Kollegiatin) und Dr. Bernhard Opolony (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege).

Eine soziologische Perspektive auf das Feld der Interprofessionalität eröffnete Prof. Armin Nassehi (LMU) in seinem Vortrag. In einem abschließenden Beitrag zeigten Prof. Dr. Dr. Berend Feddersen und Luise Merz (LMU Klinikum) in einem Science Slam, wie interprofessionelle Zusammenarbeit im SAPV-Team gelebt werden kann.

Neben den Gästen aus dem wissenschaftlichen Beirat (Prof. Dr. Hartmut Remmers, Universität Osnabrück; Prof. Dr. Rudolf Tippelt, LMU; Prof. Dr. Anne Frenzel, LMU) und des International Advisory Boards (Prof. Simon Kitto, PhD, Ottawa; Prof. Dr. Christoff Zalpour, Universität Osnabrück) durften wir virtuell zahlreiche weitere interessierte Gäste begrüßen.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist auf den Webseiten der Robert-Bosch-Stiftung abrufbar.

Die Forschungsarbeiten der Kollegiat:innen (Posterbeiträge) finden Sie auf den Webseiten der Universität Osnabrück.

Kontakt:

Frau Wershofen, Birgit

Pettenkoferstraße 8a
80336 München