Plastische Chirurgie nach Schwangerschaft und Stillzeit - schonend und individuell

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Eine Schwangerschaft ist eine einzigartige Zeit, die tiefgreifende und bleibende Veränderungen für den weiblichen Körper mit sich bringen kann. Ziel der Plastischen Chirurgie ist es, Form und Funktion des Körpers wiederherzustellen. Unsere Eingriffe nach der Schwangerschaft widmen sich daher gezielt der Wiederherstellung von Veränderungen, die während dieser besonderen Zeit entstanden sind.

Häufig entstehen nach einem Kaiserschnitt einziehende und verbreiterte Narben, die sich plastisch-chirurgisch gut behandeln lassen. Erschlaffte Haut und ein Volumenverlust der Brust sind typische Folgen von Schwangerschaft und Stillzeit und gehen nicht selten mit einer spürbaren Einschränkung von Körpergefühl und Sexualität einher. Auch eine schlaffe, überhängende Bauchdecke ist eine häufige körperliche Veränderung: Um dem wachsenden Kind im Mutterleib Platz zu schaffen, weichen die geraden Bauchmuskeln auseinander (Rektusdiastase). Bildet sich diese Situation nach der Schwangerschaft nicht zurück, können Schmerzen und eine dauerhafte Bauchwandschwäche die Folge sein.

Unser Team behandelt diese und weitere körperlichen Folgen einer oder mehrerer Geburten mit höchster Expertise. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein individuelles, schonendes Therapiekonzept, um Beschwerden zu lindern und Ihnen ein Höchstmaß an positivem Körpergefühl zurückzugeben. Für die Planung nutzen wir modernste 3D-Photogrammetrie, um Veränderungen vorab zu visualisieren und so das bestmögliche Ergebnis für Sie zu erzielen.

Unser Klinikum verfügt zudem über ein hoch professionelles Anästhesie-Team, sodass wir Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit und Kompetenz garantieren können. Wir freuen uns darauf, Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch kennenzulernen und gemeinsam die besten Optionen für Sie zu besprechen.

Univ.-Prof. Dr. med. Riccardo Giunta, Direktor der AbteilungEine Schwangerschaft ist eine einzigartige Zeit, die tiefgreifende und bleibende Veränderungen für den weiblichen Körper mit sich bringen kann. Ziel der Plastischen Chirurgie ist es, Form und Funktion des Körpers wiederherzustellen. Unsere Eingriffe nach der Schwangerschaft widmen sich daher gezielt der Wiederherstellung von Veränderungen, die während dieser besonderen Zeit entstanden sind.

Häufig entstehen nach einem Kaiserschnitt einziehende und verbreiterte Narben, die sich plastisch-chirurgisch gut behandeln lassen. Erschlaffte Haut und ein Volumenverlust der Brust sind typische Folgen von Schwangerschaft und Stillzeit und gehen nicht selten mit einer spürbaren Einschränkung von Körpergefühl und Sexualität einher. Auch eine schlaffe, überhängende Bauchdecke ist eine häufige körperliche Veränderung: Um dem wachsenden Kind im Mutterleib Platz zu schaffen, weichen die geraden Bauchmuskeln auseinander (Rektusdiastase). Bildet sich diese Situation nach der Schwangerschaft nicht zurück, können Schmerzen und eine dauerhafte Bauchwandschwäche die Folge sein.

Unser Team behandelt diese und weitere körperlichen Folgen einer oder mehrerer Geburten mit höchster Expertise. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein individuelles, schonendes Therapiekonzept, um Beschwerden zu lindern und Ihnen ein Höchstmaß an positivem Körpergefühl zurückzugeben. Für die Planung nutzen wir modernste 3D-Photogrammetrie, um Veränderungen vorab zu visualisieren und so das bestmögliche Ergebnis für Sie zu erzielen.

Unser Klinikum verfügt zudem über ein hoch professionelles Anästhesie-Team, sodass wir Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit und Kompetenz garantieren können. Wir freuen uns darauf, Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch kennenzulernen und gemeinsam die besten Optionen für Sie zu besprechen.

Univ.-Prof. Dr. med. Riccardo Giunta, Direktor der Abteilung

Wann kommt ein Eingriff in Frage?

Plastisch-chirurgische Eingriffe kommen in der Regel erst nach abgeschlossener Rückbildung und Hormonumstellung in Betracht. Auch sollte der Kinderwunsch bereits abgeschlossen sein, da weitere Schwangerschaften erneute körperliche Veränderungen mit sich bringen können, die einen erneuten Eingriff notwendig machen würden.

Volumenaufbau durch Lipofilling (Eigenfett-Transplantation)

Eine typische Folge von Schwangerschaft und Stillzeit ist die Abnahme von Volumen und Festigkeit der weiblichen Brust. Auch wenn dadurch keine körperlichen Beschwerden entstehen, empfinden viele Frauen die erschlaffte Brust als belastend – verbunden mit einer Einschränkung von Körpergefühl und Sexualität.

Die körpereigene Fettgewebstransplantation (Lipofilling) ist eine schonende und minimal-invasive Methode zur Rekonstruktion von Volumen- und Konturdefekten an der Brust. Dabei werden mittels Fettabsaugung körpereigene Fettzellen gewonnen, steril aufbereitet und in die Brust eingebracht. In der Regel können Patientinnen bereits am Abend der Operation nach Hause entlassen werden. Damit das transplantierte Fettgewebe optimal einheilt und ein natürliches Ergebnis entsteht, kann es sinnvoll sein, den Eingriff in mehreren kleinen Schritten durchzuführen.

Bruststraffung (Mastopexie)

Eine Bruststraffung ist dann sinnvoll, wenn ein zu großer Hautmantel für das verbleibende Brustvolumen besteht und ein Lipofilling allein nicht ausreicht. Ziel ist eine straffe Brustform mit optimaler Position der Brustwarzen – ganz ohne Brustimplantate. Durch besondere OP-Techniken können sowohl die Stillfähigkeit als auch die Sensibilität der Brustwarzen nach diesen Eingriffen bestmöglich erhalten bleiben.

Brustvergrößerung mit Implantat (Augmentation)

Größere Volumenverluste lassen sich mit Brustimplantaten ausgleichen. Die von uns verwendeten modernen Implantate sind sicher und seit Jahrzehnten bewährt. Sie fühlen sich weich und natürlich an und verhalten sich wie eine natürliche Brust. Häufig ist auch eine Kombination aus Bruststraffung und Vergrößerung sinnvoll (Augmentationsmastopexie).

Jede Brustkorrektur wird individuell und gemeinsam mit Ihnen geplant – auch eine Kombination der genannten Verfahren ist möglich.

Am Bauch können Hautüberschuss und gegebenenfalls entstandene Schwangerschaftsstreifen mittels Bauchdeckenstraffung korrigiert werden. Eine der häufigsten bleibenden Veränderungen ist die Erschlaffung der Bauchwandmuskulatur (Rektusdiastase), die zu einer sichtbaren Vorwölbung des Bauches ähnlich einer Schwangerschaft führt. Eine Kaiserschnittnarbe kann bei diesem Eingriff gegebenenfalls mitentfernt oder korrigiert werden.

Mini-Abdominoplastik

Die Mini-Abdominoplastik ist die weniger invasive Variante: Hier wird nur der Unterbauch gestrafft, der Bauchnabel verbleibt an seiner ursprünglichen Position. Sie eignet sich für Patientinnen mit geringem Hautüberschuss.

Vollständige Bauchdeckenstraffung

Diese Variante eignet sich für Patientinnen mit stärkerem Hautüberschuss und einer nach der Schwangerschaft fortbestehenden Rektusdiastase. Dabei kann überschüssige Haut entfernt und die ursprüngliche Position der Bauchmuskulatur im Sinne eines „inneren Korsetts“ wiederhergestellt werden.

Auch eine Behandlung der Rektusdiastase mit oder ohne gleichzeitige Bauchdeckenstraffung ist möglich.

In unserer Spezialsprechstunde besprechen wir gemeinsam Ihre individuellen Fragen, Wünsche und Vorstellungen. Mithilfe eines 3D-Körper-Scans ermitteln wir vor brustchirurgischen Eingriffen und einer Bauchdeckenplastik Ihre individuelle Körperform, um im Operationssaal ein optimales ästhetisch-funktionelles Ergebnis zu erzielen.

Im Rahmen der ambulanten Vorstellung prüfen wir zudem, ob eine medizinische Indikation vorliegt (zum Beispiel bei ausgeprägter Fettschürzenbildung) und ob die Kosten möglicherweise von der Krankenkasse übernommen werden. Liegt keine medizinische Indikation vor, handelt es sich um eine ästhetische Operation, die als Selbstzahlerleistung durchgeführt wird.

Falls weitere Untersuchungen notwendig sind, können diese – genau wie das Anästhesiegespräch – zeitnah und auf kurzem Wege bei uns im LMU Klinikum stattfinden.

Im Operationssaal sorgt ein professionelles Team aus erfahrenen Operateuren, eingespielter OP-Pflege und einem herausragenden Anästhesieteam für Ihre Sicherheit. Nach der Operation begleitet Sie auf der Station ein erfahrenes Team aus Pflegepersonal, Stationsärzten und Physiotherapie, um Ihnen eine umfassende Regeneration zu ermöglichen.

Kleinere Eingriffe können in unserem modernen Ambulanten Operationszentrum (AOZ) durchgeführt werden – nach einigen Stunden Überwachung können Patientinnen in der Regel noch am selben Tag nach Hause entlassen werden.

Zu Ihrer Sicherheit stehen an unserem Universitätsklinikum rund um die Uhr Spezialisten aller Fachdisziplinen zur Verfügung – von der Kardiologie über die Anästhesie bis zur Gynäkologie. So bieten wir Ihnen an beiden Standorten unseres Klinikums ein Höchstmaß an Kompetenz und Sicherheit.

Die Nachsorge erfolgt über unser erfahrenes Team in der Sprechstunde.

Zu Hause angekommen reichen in der Regel Schmerzmittel in Tablettenform.

Narbenpflege, Kompressionstherapie und abschwellende Maßnahmen besprechen wir individuell mit Ihnen.

Für eine unauffällige Heilung verwenden wir feine, selbstauflösende Fäden. Da wir fast ausschließlich die Intrakutannaht mit Stichkanälen unter der Haut nutzen, sind keine sichtbaren Stichkanäle zu erwarten.

Die vollständige Arbeitsfähigkeit hängt von der beruflichen Belastung und dem jeweiligen Eingriff ab. Bei weniger belastenden Eingriffen – etwa autologer Fettgewebstransplantation, Brustimplantaten oder Mini-Abdominoplastik – ist sie meist bereits nach wenigen Tagen wiederhergestellt. Bei größeren Eingriffen ist mit einer Arbeitsfähigkeit nach vier bis sechs Wochen zu rechnen.

Ansprechpartner

Dr. med. Felix Vollbach
Oberarzt, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurg
Dr. med. Nikolaus Wachtel
Oberarzt, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurg
Univ.-Prof. Dr. med. Riccardo Giunta
Chefarzt
089-4400-32671 / 32672
Dr. med. Christine Sophie Hagen
Oberärztin, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Priv.-Doz. Dr. med. Nicholas Möllhoff
Oberarzt, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie