Dünndarmtransplantation
Ausgewählte Patienten mit einem Kurzdarmsyndrom können von einer Dünndarmtransplantation profitieren. Vor allem dann, wenn Komplikationen, u. a. Probleme mit den venösen Zugangswegen für eine künstliche (parenterale) Ernährung oder ein Leberversagen auftreten. Auch die teilweise katastrophale Lebensqualität kann durch eine Dünndarmtransplantation deutlich verbessert werden. In vielen Fällen kann auch ein meist bestehender künstlicher Darmausgang langfristig zurückverlegt werden. Die Ergebnisse der Dünndarmtransplantation sind mit einem 5-Jahres Überleben von ca. 80 % gut. Aufgrund der hohen Abstossungsbereitschaft des Darms bleibt die Immunsuppression bei diesen Patienten eine Herausforderung.
Der Dünndarm wird an die großen Bauchgefäße angeschlossen und mit dem noch vorhandenen Darm verbunden.