Endoskopische Chirurgie
Die chirurgische Endoskopie der LMU bietet neben dem Spektrum modernster diagnostischer Spiegelungen auch das komplette Spektrum spezieller endoskopischer Therapien an. So können wir unsere Patienten in jeder Situation bestmöglich behandeln und von der Diagnose bis zur Operation und der Nachsorge eine nahtlose Betreuung durch unsere Klinik anbieten.
Bei Patienten mit schweren Krankheitsverläufen sind wir in der Lage durch konservative endoskopische Verfahren weitere Operationen zu verhindern. Dies gelingt beispielsweise durch die in unserer Abteilung entwickelte Endo-VAC Therapie, welche sich in den letzten Jahren weltweit zu einer Standardbehandlung von Wundheilungsstörungen etabliert hat.
Ein weiterer Vorteil der eigenen Endoskopie besteht in der sehr engen Zusammenarbeit mit unseren Operateuren. Sehr kleine Tumore können wir endoskopisch (z. B. durch Tusche oder Infrarotfarbstoffe) markieren, sodass der Chirurg diese in der Operation sicher identifizieren kann. So ist es möglich, möglichst schonende und minimalinvasive OP-Verfahren anzubieten. Durch das sogenannte Rendezvous-Verfahren, also während der Operation durchgeführte Endoskopien, können wir Tumorgrenzen eindeutig identifizieren und eine minimal-invasive Therapie mit maximaler Sicherheit durchführen.
Unter anderem werden folgende Eingriffe und Therapien von Lunge, Speiseröhre, Magen, Darm und Enddarm in unserer Abteilung behandelt: