Image-Guided-Surgery
Genau wie die technischen und technologischen Voraussetzungen entwickeln sich die operativen Möglichkeiten immer weiter. So werden früher als unheilbar eingestufte Krankheiten heilbar und als inoperabel eingestufte Befunde operabel.
Ein wegweisender Schritt in diese Richtung sind die Neuerungen in der Bildgebung und der Visualisierung. So wurde der Begriff Image-Guided-Surgery etabliert.
Neue Formen der Visualisierung helfen:
- bei der Diskriminierung von zu schonenden Strukturen (z.B. Blutgefäße oder Nachbarorgane)
- bei der Festlegung von Resektionsgrenzen
- bei der Erkennung von zu resezierenden Zielstrukturen
- bei der Überprüfung der Durchblutung (z. B. nach Anastomosen)
Wir bedienen uns eines Fluoreszenzfarbstoffes (ICG) und einer speziellen Kamera, welche die Möglichkeit bietet, die Augmentierung im Echtzeit-Weißlicht-Bild darzustellen.
Die Arbeitsgruppe "Minimal-Invasive Chirurgie / Chirurgische Technologische Innovationen" befasst sich auch wissenschaftlich mit den Themen Augmentierung, Virtuelle Realität und 3D-Rekonstruktion.
Das Bestreben ist es, den Informationsgehalt der Bildwiedergabe zu erhöhen und somit eine verbesserte Versorgungsqualität und Patientensicherheit zu schaffen.
Haben Sie Fragen zu Image-Guided Surgery, Augmentierung und Fluoreszenzbildgebung? Unser Team beantwortet sie gerne!