News | 11.09.2026

Welttag der Suizidprävention: Ein Zeichen der Solidarität

Am 10. September, dem Welttag der Suizidprävention, setzte München ein bewegendes Zeichen: Auf dem Marienplatz wurde mit 232 brennenden Kerzen der Menschen gedacht, die sich im Jahr 2024 im Stadtgebiet das Leben nahmen - ein mahnendes Symbol dafür, wie wichtig frühzeitige Hilfe ist.

Veranstaltet vom Netzwerk Suizidprävention und der Landeshauptstadt München bot der Gedenktag Raum für Trauer, aber auch für Aufklärung und fachlichen Austausch. Auch unser Institut war vor Ort, um mit der DOOR-Studie über Wege aus der Depression zu informieren.

Prävention rettet Leben: Depressionen frühzeitig behandeln

In Deutschland sterben jährlich über 10.000 Menschen durch Suizid – das sind mehr Todesfälle als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen zusammen. Rund 90 Prozent der Betroffenen litten an einer psychischen Erkrankung, am häufigsten an einer Depression. Eine wirksame Behandlung bestehender Depressionen ist daher einer der wichtigsten Hebel in der Suizidprävention.

Hier setzt die DOOR-Studie an: Sie bietet ein strukturiertes Programm für Hausärzt:innen und ihre Patient:innen, um Depressionen in der Primärversorgung leitliniengerecht, fundiert und engmaschig zu behandeln.

Jetzt Teil der DOOR-Studie werden

Sind Sie Hausärztin oder Hausarzt? Sind Sie als Patient:in betroffen oder möchten Sie das Projekt als Multiplikator:in unterstützen? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!