PD Dr. rer. medic. Kerstin Kremeike

wissenschaftliche Mitarbeiterin, Arbeitsgruppenleitung „Todeswünsche und Suizidassistenz“

Diplom-Politikwissenschaftlerin

Staatlich anerkannte Physiotherapeutin

+49 89 4400 77929

Seit 2025 Arbeitsgruppenleitung „Todeswünsche und Suizidassistenz“, Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München

Seit 2024 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)

2023 Habilitation im Fach Versorgungsforschung und Palliative Care, Medizinische Fakultät der Universität zu Köln, Thema der Habilitationsschrift: „Todeswünsche in der Palliativversorgung – Annäherung an ein komplexes Phänomen und Ableitung von Handlungsempfehlungen“

2022 - 2026 Sprecherin der Fachgruppe „Letztes Lebensjahr“ im Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF)

2016 - 2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt- und Arbeitsgruppenleitung, Zentrum für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Köln

Seit 2021 Lehre im Modellstudiengang Medizin der Universität zu Köln zu Ethik, Kommunikation und Therapiezieländerung

2017–2022 Lehrtätigkeit im Bachelorstudiengang Interprofessionelle Gesundheitsversorgung sowie im Masterstudiengang Versorgungs- und Implementierungsforschung, Universität Heidelberg

2015–2018 Zusatzausbildung Kommunikationspsychologie, Schulz-von-Thun-Institut, Hamburg

2015 Promotion zur Dr. rer. medic. (magna cum laude), Universität Witten/Herdecke, Thema der Promotionsschrift: „Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in der ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung“

2008–2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleitung, Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V., Hannover

2003–2008 Studium der Sozialwissenschaften, Universität zu Köln; Abschluss als Diplom-Politikwissenschaftlerin, Thema der Diplomarbeit: „Chronische Erkrankungen in Indien“

2001–2008 Tätigkeit als Physiotherapeutin in verschiedenen Praxen in Köln

1997–2000 Ausbildung zur staatlich anerkannten Physiotherapeutin, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau

  •  Todeswünsche und Suizidassistenz in der Palliativversorgung und Hospizarbeit

  • Kommunikation, Ethik und professionelle Handlungssicherheit am Lebensende

  • Caring Communities sowie gesellschaftlicher Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

  • Versorgungsforschung und Palliative Care

  • Qualitative, partizipative und mixed-methods Forschungsansätze

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
  • Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF)
  • Task Force „Wish to Hasten Death“ der European Association for Palliative Care (EAPC)

Auszeichnungen

  • 2022 Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) für die Studie „Desire to die: How does the patients’ chorus sound?“
  • 2022 Preis für die beste Originalarbeit der Zeitschrift für Palliativmedizin für die Publikation „Umgang mit Todeswünschen in der Palliativversorgung – Evaluation eines Schulungsprogramms“
  • 2020 und 2018 Posterpreise der DGP sowie des DNVF für die Studie „Umgang mit Todeswünschen in der Palliativversorgung: Entwickeln und Konsentieren eines teilstrukturierten Gesprächsleitfadens“
  • 2020 Förderung eines Forschungsaufenthalts an der Universitat Internacional de Catalunya, Barcelona, Postdoc-Programm „Network & Exchange – NetEx“ der Universität zu Köln
  • 2002–2003 Stipendium der InWent-Gruppe für entwicklungspolitische Bildungsarbeit zum Projekt „Poliotherapie – Struktur, Finanzierung und Fallarbeit in der Côte d'Ivoire“