Studien für Menschen mit Borderline 

Auf dieser Seite haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zu unseren aktuell laufenden Studien zu der Borderline-Persönlichkeitsstörung zusammengestellt.

Falls bei Ihnen aktuell eine depressive Episode im Vordergrund steht, könnte auch eine unserer Studien für Menschen mit Depression für Sie geeignet sein. Weitere Infos finden Sie hier.

Behandlungsstudien

 MAAP: Schwerpunkt Ärger und aggressives Verhalten – Gruppentherapie für Menschen mit emotionaler Instabilität

Aggressivität ist ein weit verbreitetes Problem bei Patient:innen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Betroffene zeigen häufig reaktive Aggressivität und geraten dadurch in Konflikte mit ihnen nahestehenden Menschen und der Gesellschaft. Sie reagieren dabei zum Beispiel oft empfindsam auf vermeintliche, soziale Bedrohungen oder lassen sich leicht von den Gefühlen anderer Menschen anstecken.

Wir bieten für Sie kostenlose, psychotherapeutische Gruppentherapien zur Reduktion von Aggressivität, Ärger und Reizbarkeit an. Das Behandlungsprogramm umfasst eine Einzelsitzung zur Einführung gefolgt von 13 Gruppensitzungen (1,5 Stunden pro Sitzung, insgesamt 19,5 Stunden, zweimal pro Woche). Vor und nach der Therapie erfolgen Untersuchungen in Form von Interviews und Online-Befragungen, um den Therapieerfolg zu messen. Zusätzlich erhalten Sie eine finanzielle Aufwandsentschädigung von 300€.

Diese Studie wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und findet an sechs Standorten in Deutschland statt. Interessierte können an der Studie teilnehmen, wenn sie Borderline-Symptomen oder eine Borderline-Diagnose aufweisen, zwischen 20-55 Jahre alt sind und unter aggressiven Impulsen oder Reizbarkeit leiden.

Studienleitung in München: Prof. Frank Padberg, PD Dr. Larissa Wolkenstein

Die Rekrutierung für die Studie ist abgeschlossen. Falls künftig ähnliche Gruppen am LMU Klinikum angeboten werden, werden entsprechende Informationen auf der Website des LMU Klinikums veröffentlicht.