RACOON
RACOON (Radiological Cooperative Network) ist ein deutschlandweites Forschungsnetzwerk des Netzwerk Universitätsmedizin, das die standortübergreifende Nutzung radiologischer Bilddaten und weiterer klinischer Daten für medizinische Forschungsprojekte ermöglicht. Ziel ist es, durch die gemeinsame Auswertung großer Patientendatensätze neue Erkenntnisse zu Erkrankungen zu gewinnen und die Diagnostik und Behandlung zu verbessern.
Unsere Klinik ist bzw. war an verschiedenen Forschungsprojekten im Rahmen von RACOON beteiligt. Nachfolgend finden Sie Informationen zu den einzelnen Projekten sowie die zugehörigen Patienteninformationen und Datenschutzhinweise.
Weitere Informationen finden Sie unter https://racoon.network/.
RACOON MARDER – Patienteninformation nach Art. 13, 14, 26 DSGVO
Unser Klinikum nimmt an dem deutschlandweiten Projekt RACOON teil. RACOON ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt zur Entwicklung von Bildanalyseverfahren und künstlicher Intelligenz zum besseren Verständnis von COVID-19 und ähnlichen Erkrankungen. Es soll helfen, die Diagnostik und Therapieentscheidungen im Management von COVID-19 und verwandten Erkrankungen zu verbessern.
RACOON ist eine Forschungsinfrastruktur, die auf einem einzigartigen hybriden Netzwerkinfrastrukturkonzept aufbaut. Mithilfe der RACOON Infrastruktur soll es Forschenden ermöglicht werden, Forschungsprojekte mit mehreren Universitätskliniken gemeinsam durchzuführen, um daraus belastbare Erkenntnisse für die Verbesserung der Krankenversorgung abzuleiten. RACOON besteht aus bundesweit verteilten Hardwareknoten an jeder Universitätsklinik (RACOON-NODEs) und einer zentralen Umgebung am Universitätsklinikum Essen (RACOON-CENTRAL). Durch die erstmalige Anbindung aller universitätsmedizinischen Institute in Deutschland entsteht die Möglichkeiten zu großflächigen, bundesweiten Forschungsprojekten, welche bisher nicht umsetzbare Forschung möglich macht. So können Wirkmechanismen von Erkrankungen, relevante Einflussfaktoren auf deren Verläufe untersucht und Erkenntnisse zu Risikofaktoren vulnerabler Patientengruppen und der Wirksamkeit von Therapieansätzen abgeleitet werden. Mit RACOON können Forschungsprojekte mit innovativen Ansätzen durchgeführt werden, für die bisher der Zugang zu ausreichend großen und gut aufgearbeiteten Patientenkohorten fehlte; mittelbar fließen die Ergebnisse erfolgreicher Studien in das Gesundheitswesen zurück und verbessern die Behandlungsqualität jedes einzelnen Patienten.
Weitere Informationen zu RACOON finden Sie unter https://racoon.network/.
RACOON-MARDER
Wir, das Klinikum der Universität München, und die im Folgenden unter 1. genannten Stellen (Subprojektpartner) führen das RACOON Subprojekt RACOON-MARDER (RACOON Subprojekt) durch. Ziel des RACOON Subprojekts ist durch eine Weiterentwicklung und Erweiterung der Verlaufskontrolle von Patienten mit Leberzirrhose, diejenigen Patienten zu erkennen, welche ein besonders hohes Risiko haben, ein Leberkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom, engl. HCC) zu entwickeln. Dafür möchten wir Bilddaten der Magnetresonanztomografie (MRT) und klinische Daten, wie Laborbefunde, zur Erstellung von entsprechenden Risikomodellen nutzen.
Für das RACOON Subprojekt verarbeiten wir Ihre Daten, die wir im Rahmen Ihrer Behandlung bei uns erhoben haben. Vor der Verwendung für das Projekt werden zunächst die identifizierenden Attribute (Name, Geburtsdatum, Adresse, usw.) aus Ihrem Datensatz entfernt und die verbleibenden Daten (siehe Ziffer 3) im Rahmen eines aufwändigen Verfahrens in unserer RACOON-NODE unumkehrbar kodiert, sodass ein Rückschluss auf Ihre Identität anhand des verbleibenden Datensatzes nicht möglich ist. Aufgrund des eingesetzten Verfahrens behandeln wir diese Daten als pseudonymisiert. [1] Anschließend werden die Daten in RACOON-CENTRAL hochgeladen und von einem ausgewählten Team an Experten verarbeitet und ausgewertet. Ihre Daten werden von den Projektpartnern nicht aus RACOON-CENTRAL heruntergeladen oder lokal gespeichert. Unsere Projektpartner geben für diesen Zweck entsprechend deidentifizierte Daten ihrer Patienten über RACOON-CENTRAL frei.
1. Wer sind die Verantwortlichen und Datenschutzbeauftragten?
Wir, das Klinikum der Universität München, und die im Folgenden genannten Stellen arbeiten bei dem RACOON Suprojekt eng zusammen. Aufgrund der Zusammenarbeit verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auch teilweise gemeinsam.
Zur Gewährleistung Ihrer Rechte und unter Berücksichtigung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben wir eine Vereinbarung geschlossen, die Regeln über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten aufstellt. Als sogenannte „Gemeinsame Verantwortliche“ (nach Art. 26 DSGVO) sind wir zusammen für die Verarbeitung Ihrer Daten verantwortlich.
Verantwortliche gem. Art. 4 Abs. 7 DS-GVO sind
Klinikum der Universität München
Klinik und Poliklinik für Radiologie
Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Jens Ricke
Marchioninistr. 15
81377 München
Unsere Datenschutzbeauftragte(n) erreichen Sie unter
Behördlicher Datenschutzbeauftragter des Klinikums der Universität München
Pettenkoferstraße 8
D-8o336 München
datenschutz@med.uni-muenchen.de
Tel.: o89 44oo 52783
2. Zu welchem Zweck und nach welcher Rechtsgrundlage werden die Daten verarbeitet?
Wir und unsere Subprojektpartner verarbeiten die Daten zum Zwecke der Durchführung des RACOON-Subprojekts. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. e, bzw. f, Art. 9 Abs. 2 lit. j DS-GVO i.V.m. den für die Projektpartner einschlägigen (landes-)rechtlichen Vorschriften.
3. Welche Kategorien von Daten werden verarbeitet?
Wir verarbeiten im Rahmen des RACOON Subprojekts Ihre pseudonymisierten Behandlungsdaten. Hierzu gehören eine gehashte (verschlüsselte) Patienten-ID sowie medizinische Daten, wie medizinische Bilddaten (MRT und CT) und deren anamnetische Informationen, Arztbriefe und Diagnosen, Laborwerte, Ergebnisse histologischer, virologischer und pathologischer Untersuchungen, Krankheitsverläufe und Outcome Parameter. Dies umfasst besondere Kategorien personenbezogener Daten i.S.d. Art. 9 Abs. 1
4. Wer sind die Empfänger der Daten?
Ihre Daten werden streng zweckgebunden und nur im notwendigen Umfang im Rahmen einer Auftragsverarbeitung an unseren IT- und Hosting-Dienstleister Mint Medical GmbH weitergeleitet. Außerdem erhalten unsere Subprojektpartner Zugang zu den freigegeben Daten in RACOON-CENTRAL.
5. Wie lange werden die Daten gespeichert?
Ihre Daten werden so lange gespeichert, wie wir sie zur Durchführung des RACOON Subprojektes benötigen. Das RACOON Subprojekt ist nach aktuellem Projektstand auf 2,5 Jahre angelegt. Danach werden Ihre Daten im Rahmen der uns obliegenden Aufbewahrungsfristen (in der Regel 10 Jahre) in unserem RACOON-NODE und RACOON-CENTRAL gespeichert. Sofern wir Ihre Daten nicht im Rahmen anderer Forschungsprojekte verwenden oder aufgrund daraus resultierender Aufbewahrungsfristen speichern müssen, werden Ihre Daten im Anschluss gelöscht.
6. Woher stammen die Daten?
Wir verarbeiten Daten, die wir von unseren Patienten im Rahmen der Behandlung erhoben haben. Wir verarbeiten auch die pseudonymisierten Daten von Patienten unserer Subprojektpartner.
7. Rechte
Als von der Datenverarbeitung betroffene Person stehen Ihnen folgende Rechte zu, sofern diese nicht aufgrund eines Gesetzes eingeschränkt sind:
- Recht auf Auskunft
- Recht auf Berichtigung
- Recht auf Löschung
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
- Recht auf Datenübertragbarkeit
- Recht auf Widerspruch
Sie haben das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist
der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz (BayLfD)
Postfach 221219
D-8o5o2 München
poststelle@datenschutz-bayern.de
Tel.: o89 212672 o
Fax: o89 212672 5o
8. Wer ist mein Ansprechpartner für Rechte wie Auskunft oder Löschung?
Wir haben uns mit unseren Subprojektpartnern gemeinsam darüber verständigt, wie wir Ihre Rechte sicherstellen und näher festgelegt, wer welche uns nach der DS-GVO obliegenden Verpflichtungen erfüllt. Dies betrifft insbesondere die Gewährleistung Ihrer Rechte als betroffene Personen und die Erfüllung der Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DS-GVO.
Ansprechpartner zur Geltendmachung Ihrer Rechte ist
Klinikum der Universität München
Klinik und Poliklinik für Radiologie
Projekt RACOON
Marchioninistr. 15
81377 München
Sie können sich zur Geltendmachung Ihrer Rechte grundsätzlich jedoch an jede der beteiligten Stellen wenden.
9. Wie kann ich mehr Informationen zur Datenverarbeitung erhalten?
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite https://racoon.network/ oder über die Studienzentralen der teilnehmenden Institute.
[1] Andere Subprojektpartner ordnen Ihre Daten möglicherweise aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Anforderungen in anderen Bundesländern anders ein als wir. Die Sicherheit Ihrer Daten ist jedoch gleichbleibend gewährleistet.
RACOON INCLUDED – Patienteninformation nach Art. 13, 14, 26 DSGVO
Unser Klinikum nimmt an dem deutschlandweiten Projekt RACOON teil. RACOON ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt zur Entwicklung von Bildanalyseverfahren und künstlicher Intelligenz zum besseren Verständnis von COVID-19 und ähnlichen Erkrankungen. Es soll helfen, die Diagnostik und Therapieentscheidungen im Management von COVID-19 und verwandten Erkrankungen zu verbessern.
RACOON ist eine Forschungsinfrastruktur, die auf einem einzigartigen hybriden Netzwerkinfrastrukturkonzept aufbaut. Mithilfe der RACOON Infrastruktur soll es Forschenden ermöglicht werden, Forschungsprojekte mit mehreren Universitätskliniken gemeinsam durchzuführen, um daraus belastbare Erkenntnisse für die Verbesserung der Krankenversorgung abzuleiten. RACOON besteht aus bundesweit verteilten Hardwareknoten an jeder Universitätsklinik (RACOON-NODEs) und einer zentralen Umgebung am Universitätsklinikum Essen (RACOON-CENTRAL). Durch die erstmalige Anbindung aller universitätsmedizinischen Institute in Deutschland entsteht die Möglichkeiten zu großflächigen, bundesweiten Forschungsprojekten, welche bisher nicht umsetzbare Forschung möglich macht. So können Wirkmechanismen von Erkrankungen, relevante Einflussfaktoren auf deren Verläufe untersucht und Erkenntnisse zu Risikofaktoren vulnerabler Patientengruppen und der Wirksamkeit von Therapieansätzen abgeleitet werden. Mit RACOON können Forschungsprojekte mit innovativen Ansätzen durchgeführt werden, für die bisher der Zugang zu ausreichend großen und gut aufgearbeiteten Patientenkohorten fehlte; mittelbar fließen die Ergebnisse erfolgreicher Studien in das Gesundheitswesen zurück und verbessern die Behandlungsqualität jedes einzelnen Patienten.
Weitere Informationen zu RACOON finden Sie unter https://racoon.network/.
RACOON-INCLUDED
Wir, das Klinikum der Universität München, und die im Folgenden unter 1. genannten Stellen (Subprojektpartner) führen das RACOON Subprojekt RACOON-INCLUDED (RACOON Subprojekt) durch. Ziel des RACOON-Subprojekts ist die Entwicklung und Evaluation von standardisierten Bildanalyseverfahren und künstlicher Intelligenz in der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Akuter Lymphoblastischer Leukämie (ALL) im Kindes- und Jugendalter, insbesondere mit dem Fokus auf therapie- und krankheitsassoziierten unerwünschten Effekten wie pulmonalen Komplikationen und Knochentoxizität. Die Ergebnisse sollen helfen, die Diagnostik und Therapieentscheidungen im Management dieser Erkrankung zu verbessern.
Für das Projekt verarbeiten wir Ihre Daten, die wir im Rahmen Ihrer Behandlung bei uns erhoben haben. Vor der Verwendung für das Projekt werden zunächst die identifizierenden Attribute (Name, Geburtsdatum, Adresse, usw.) aus Ihrem Datensatz entfernt und die verbleibenden Daten (siehe Ziffer 3) im Rahmen eines aufwändigen Verfahrens in unserer RACOON-NODE unumkehrbar kodiert, sodass ein Rückschluss auf Ihre Identität anhand des verbleibenden Datensatzes nicht möglich ist. Aufgrund des eingesetzten Verfahrens behandeln wir diese Daten als pseudonymisiert. [1] Anschließend werden die Daten in RACOON-CENTRAL hochgeladen und von einem ausgewählten Team an Experten verarbeitet und ausgewertet. Ihre Daten werden von den Projektpartnern nicht aus RACOON-CENTRAL heruntergeladen oder lokal gespeichert. Unsere Projektpartner geben für diesen Zweck entsprechend deidentifizierte Daten ihrer Patienten über RACOON-CENTRAL frei.
1. Wer sind die Verantwortlichen und Datenschutzbeauftragten?
Wir, das Klinikum der Universität München, und die im Folgenden genannten Stellen arbeiten bei dem RACOON-Projekt eng zusammen. Aufgrund der Zusammenarbeit verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten teilweise gemeinsam.
Zur Gewährleistung Ihrer Rechte und unter Berücksichtigung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben wir eine Vereinbarung geschlossen, die Regeln über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten aufstellt. Als sogenannte „Gemeinsame Verantwortliche“ (nach Art. 26 DSGVO) sind wir zusammen für die Verarbeitung Ihrer Daten verantwortlich.
Verantwortliche gem. Art. 4 Abs. 7 DS-GVO sind
Klinikum der Universität München
Klinik und Poliklinik für Radiologie
Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Jens Ricke
Marchioninistr. 15
81377 München
Unsere Datenschutzbeauftragte(n) erreichen Sie unter
Behördlicher Datenschutzbeauftragter des Klinikums der Universität München
Pettenkoferstraße 8
D-8o336 München
datenschutz@med.uni-muenchen.de
Tel.: o89 44oo 52783
2. Zu welchem Zweck und nach welcher Rechtsgrundlage werden die Daten verarbeitet?
Wir und unsere Subprojektpartner verarbeiten die Daten zum Zwecke der Durchführung des RACOON-Subprojekts. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. e, bzw. f, Art. 9 Abs. 2 lit. j DS-GVO i.V.m. mit § 27 BDSG i.V.m. den für die Projektpartner einschlägigen (landes-)rechtlichen Vorschriften.
3. Welche Kategorien von Daten werden verarbeitet?
Wir verarbeiten im Rahmen des RACOON-Projekts Ihre pseudonymisierten Behandlungsdaten. Hierzu gehören medizinische Bilddaten (CT-Aufnahmen) und deren Metainformationen, anamnestische Informationen, Arztbriefe und Diagnosen, Laborwerte, Ergebnisse histologischer, mikrobiologischer, virologischer und pathologischer Untersuchungen, Krankheitsverläufe, Vitalparameter sowie Outcome-Parameter, Messwerte oder statistische Auswertungen, welche auf Basis der medizinischen Bilddatensätze und komplementären Datensätzen erstellt werden. Dies umfasst besondere Kategorien personenbezogener Daten i.S.d. Art. 9 Abs. 1 DSGVO, nämlich Gesundheitsdaten i.S.d. Art. 4 Nr. 15 DSGVO.
4. Wer sind die Empfänger der Daten?
Ihre Daten werden streng zweckgebunden und nur im notwendigen Umfang im Rahmen einer Auftragsverarbeitung an unseren IT- und Hosting-Dienstleister Mint Medical GmbH weitergeleitet.
5. Wie lange werden die Daten gespeichert?
Ihre Daten werden so lange gespeichert, wie wir sie zur Durchführung des RACOON-Subprojektes benötigen. Das RACOON-Subprojekt ist nach aktuellem Projektstand bis Mitte 2028 angelegt. Danach werden Ihre de-identifizierten Daten im Rahmen der uns obliegenden Aufbewahrungsfristen (in der Regel 10 Jahre) in unserem RACOON-NODE und in RACOON-CENTRAL gespeichert. Sofern wir Ihre Daten nicht im Rahmen anderer Forschungsprojekte verwenden oder aufgrund daraus resultierender Aufbewahrungsfristen speichern müssen, werden Ihre Daten im Anschluss gelöscht.
6. Woher stammen die Daten?
Wir verarbeiten Daten, die wir von unseren Patienten im Rahmen der Behandlung erhoben haben. Wir verarbeiten auch die anonymisierten Daten von Patienten unserer Subprojektpartner.
7. Rechte
Als von der Datenverarbeitung betroffene Person stehen Ihnen folgende Rechte zu, sofern diese nicht aufgrund eines Gesetzes eingeschränkt sind:
- Recht auf Auskunft
- Recht auf Berichtigung
- Recht auf Löschung
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
- Recht auf Datenübertragbarkeit
- Recht auf Widerspruch
Sie haben das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist
der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz (BayLfD)
Postfach 221219
D-8o5o2 München
poststelle@datenschutz-bayern.de
Tel.: o89 212672 o
Fax: o89 212672 5o
8. Wer ist mein Ansprechpartner für Rechte wie Auskunft oder Löschung?
Wir haben uns mit unseren Subprojektpartnern gemeinsam darüber verständigt, wie wir Ihre Rechte sicherstellen und näher festgelegt, wer welche uns nach der DS-GVO obliegenden Verpflichtungen erfüllt. Dies betrifft insbesondere die Gewährleistung Ihrer Rechte als betroffene Personen und die Erfüllung der Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DS-GVO.
Ansprechpartner zur Geltendmachung Ihrer Rechte ist
Klinikum der Universität München
Klinik und Poliklinik für Radiologie
Projekt RACOON
Marchioninistr. 15
81377 München
Sie können sich zur Geltendmachung Ihrer Rechte grundsätzlich jedoch an jede der beteiligten Stellen wenden.
9. Wie kann ich mehr Informationen zur Datenverarbeitung erhalten?
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite https://racoon.network/ oder über die Studienzentralen der teilnehmenden Institute.
[1] Andere Subprojektpartner ordnen Ihre Daten möglicherweise aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Anforderungen in anderen Bundesländern anders ein als wir. Die Sicherheit Ihrer Daten ist jedoch gleichbleibend gewährleistet.
RACOON COMPARE – Patienteninformation nach Art. 13, 14, 26 DS-GVO und soweit einschlägig § 6 Abs. 4 GDNG
Unser Klinikum nimmt an dem deutschlandweiten Projekt RACOON teil. RACOON ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt zur Entwicklung von Bildanalyseverfahren und künstlicher Intelligenz zum besseren Verständnis von COVID-19 und weiteren Erkrankungen. Es soll helfen, die Diagnostik und Therapieentscheidungen im Management von COVID-19 und weiteren Erkrankungen zu verbessern.
RACOON ist eine Forschungsinfrastruktur, die auf einem einzigartigen hybriden Netzwerkinfrastrukturkonzept aufbaut. Mithilfe der RACOON Infrastruktur soll es Forschenden ermöglicht gemacht werden, Forschungsprojekte mit mehreren Universitätskliniken gemeinsam durchzuführen, um daraus belastbare Erkenntnisse für die Verbesserung der Krankenversorgung abzuleiten. RACOON besteht aus bundesweit verteilten Hardwareknoten an jeder Universitätsklinik (RACOON-NODEs) und einer zentralen Umgebung am Universitätsklinikum Essen (RACOON-CENTRAL). Durch die erstmalige Anbindung aller universitätsmedizinischen Institute in Deutschland entsteht die Möglichkeiten zu großflächigen, bundesweiten Forschungsprojekten, welche bisher nicht umsetzbare Forschung möglich macht. So können Wirkmechanismen von Erkrankungen, relevante Einflussfaktoren auf deren Verläufe untersucht werden und Erkenntnisse zu Risikofaktoren vulnerabler Patientengruppen und der Wirksamkeit von Therapieansätzen abgeleitet werden. Mit RACOON können Forschungsprojekte mit innovativen Ansätzen durchgeführt werden, für die bisher der Zugang zu ausreichend großen und gut aufgearbeiteten Patientenkohorten fehlte; mittelbar fließen die Ergebnisse erfolgreicher Studien in das Gesundheitswesen zurück und verbessern die Behandlungsqualität jedes einzelnen Patienten.
Weitere Informationen zu RACOON finden Sie unter https://racoon.network/.
RACOON-COMPARE
Wir, das Klinikum der Universität München, und die im Folgenden unter 1. Genannten Stellen (Subprojektpartner) führen das RACOON Subprojekt (RACOON-COMPARE) durch. Ziel des RACOON Subprojekts ist Wissenslücken zu schließen, indem es Daten von routinemäßig durchgeführten Computertomographien (CT) auswertet. Die Untersuchung erfolgt im Rahmen des RACOON-Netzwerks (Radiological Cooperative Network), das eine kosteneffiziente Datenerfassung und -verarbeitung durch den Einsatz automatisierter Bildauswertung ermöglicht. Das Projekt nutzt die Infrastruktur und Expertise der RACOON-Partner, um eine große Kohorte von Patienten mit soliden Tumoren zu analysieren. Ziel ist es, zuverlässige Daten über Tumorstadien, Therapien und Überlebenszeit zu generieren, um die klinische Entscheidungsfindung zu verbessern und die personalisierte Medizin voranzutreiben.
Für das RACOON Subprojekt verarbeiten wir Ihre Daten, die wir im Rahmen Ihrer Behandlung bei uns erhoben haben. Vor der Verwendung für das RACOON Subprojekt werden zunächst die identifizierenden Attribute (Name, Geburtsdatum, Adresse usw.) aus Ihrem Datensatz entfernt und die verbleibenden Daten (siehe Ziffer 3) im Rahmen eines aufwändigen Verfahrens in unserer RACOON-NODE unumkehrbar verhasht, sodass ein Rückschluss auf Ihre Identität anhand des verbleibenden Datensatzes nicht möglich ist. Aufgrund des eingesetzten Verfahrens behandeln wir diese Daten als pseudonymisiert. [1] Anschließend werden die Daten in RACOON-CENTRAL hochgeladen und unseren Subprojektpartnern freigegeben und von uns und unseren Subprojektpartnern zur Durchführung des RACOON Subprojekts verarbeitet. Ihre Daten werden von den Subprojektpartnern nicht aus RACOON-CENTRAL heruntergeladen oder lokal gespeichert. Unsere Subprojektpartner geben uns für diesen Zweck auch entsprechend anonymisierte Daten ihrer Patienten über RACOON-CENTRAL frei.
1. Wer sind die Verantwortlichen und Datenschutzbeauftragten?
Wir, und die im Folgenden genannten Stellen, arbeiten bei dem RACOON Subprojekt eng zusammen. Aufgrund der Zusammenarbeit verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten auch teilweise gemeinsam.
Zur Gewährleistung Ihrer Rechte und unter Berücksichtigung der Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) haben wir eine Vereinbarung geschlossen, die Regeln über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten aufstellt. Als sog. Gemeinsame Verantwortliche (nach Art. 26 DS-GVO) sind wir gemeinsam für die Verarbeitung Ihrer Daten verantwortlich.
Verantwortliche gem. Art. 4 Abs. 7 DS-GVO sind
Klinikum der Universität München
Klinik und Poliklinik für Radiologie
Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Jens Ricke
Marchioninistr. 15
81377 München
Behördlicher Datenschutzbeauftragter des Klinikums der Universität München
Pettenkoferstraße 8
D-8o336 München
datenschutz@med.uni-muenchen.de
Tel.: o89 44oo 52783
2. Zu welchem Zweck und nach welcher Rechtsgrundlage werden die Daten verarbeitet?
Rechtsgrundlagen:
Wir und unsere Subprojektpartner verarbeiten die Daten zum Zwecke der Durchführung des RACOON Subprojekt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f, Art. 9 Abs. 2 lit. j DS-GVO i.V.m. § 12 Abs. 3 i.V.m. § 24 HDSIG.
Sofern die vorstehende Rechtsgrundlagen nicht zur Anwendung kommen, stützt sich die Datenverarbeitung auf die Rechtsgrundlage des § 6 GDNG.
Für die Weiterverarbeitung von Gesundheitsdaten innerhalb der jeweiligen datenverarbeitenden Gesundheitseinrichtung wird auf die Rechtsgrundlage des § 6 Abs. 1 S. 1 GDNG abgestellt. [2]
Ermächtigt sind nach dieser Regelung datenverarbeitende Gesundheitseinrichtungen. Darunter fallen Einrichtungen, in denen für Zwecke der Gesundheitsvorsorge oder der Arbeitsmedizin, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik oder für Zwecke der Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich Daten von oder unter der Verantwortung von Angehörigen eines Heilberufs verarbeitet werden, der für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert (§ 2 Nr. 7 GDNG). Umfasst sind ausschließlich Gesundheitsdaten, die bei der jeweiligen datenverarbeitenden Gesundheitseinrichtung gemäß Artikel 9 Abs. 2 lit. h und i DS-GVO rechtmäßig gespeicherten wurden. Die Weiterverarbeitung der nach Art. 9 Abs. 2 lit. h und i DS-GVO rechtmäßig gespeicherten Daten darf nur erfolgen, soweit dies zur Erreichung der gesetzlich geregelten Zwecke erforderlich ist. Diese Zwecke sind (1) die Qualitätssicherung und Förderung der Patientensicherheit, (2) die medizinische, rehabilitative und pflegerische Forschung, sowie (3) statistische Zwecke, einschließlich der Gesundheitsberichterstattung. Die nach § 6 Abs. 1 S. 1 weiterverarbeiteten, personenbezogenen Daten sind zu pseudonymisieren; sie sind zu anonymisieren, sobald dies im Rahmen der Weiterverarbeitung für den jeweiligen Zweck nach Satz 1 möglich ist.
Für die gemeinsame Nutzung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten durch mehrere Gesundheitseinrichtungen wird auf die Rechtsgrundlage des § 6 Abs. 3 S. 4 GDNG abgestellt.
Die Weitergabe der Gesundheitsdaten durch öffentlich geförderte Zusammenschlüsse von datenverarbeitenden Gesundheitseinrichtungen ist abweichend von Abs. 3 S. 1 unter folgenden engen Voraussetzungen zulässig. Die Weiterverarbeitung muss zunächst zu den in § 6 Abs. 1 S. 1 GDNG geregelten Zwecken (zur Qualitätssicherung und zur Förderung der Patientensicherheit; zur medizinischen, zur rehabilitativen und zur pflegerischen Forschung oder; zu statistischen Zwecken, einschließlich der Gesundheitsberichterstattung) erforderlich sein. Zudem muss im Rahmen einer Interessenabwägung das Interesse der Gesundheitseinrichtungen als datenschutzrechtlich Verantwortliche an der Verarbeitung die Interessen der betroffenen Person an einem Ausschluss der Verarbeitung erheblich überwiegen. Darüber hinaus müssen die Anforderungen nach § 6 Abs. 1, 2 und 4 GDNG hinsichtlich der Verarbeitung eingehalten werden. Schließlich bedarf es für die gemeinsame Nutzung der Zustimmung der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde (§ 6 Abs. 3 S. 4 Nr. 4 GDNG). Alternativ kann die Weitergabe von personenbezogenen Daten im Rahmen der Weiterverarbeitung auf eine Einwilligung der betroffenen Person oder andere gesetzliche Vorschriften des Bundesrechts, des Landesrecht oder unmittelbar geltende europäische Rechtsakte gestützt werden (§ 6 Abs. 3 S.2 GDNG).
Die Pseudonymisierung bzw. Anonymisierung der Gesundheitsdaten erfolgt ebenfalls auf Grundlage des § 6 GDNG. Dabei ist zwischen unterschiedlichen Pseudonymisierungs- bzw. Anonymisierungsvorgängen zu unterscheiden.
§ 6 Abs. 1 S. 2 GDNG umfasst die Pseudonymisierung der nach § 6 Abs. 1 S. 1 GDNG weiterverarbeiteten, personenbezogenen Daten, bzw. dessen Anonymisierung, sobald dies im Rahmen der Weiterverarbeitung für den jeweiligen Zweck nach § 6 Abs. 1 S. 1 GDNG möglich ist. § 6 Abs. 2 GDNG umfasst hingegen die Anonymisierung der Ergebnisse der Weiterverarbeitung von Gesundheitsdaten, sobald dies nach dem Verarbeitungszweck möglich ist. § 6 Abs. 3 S. 3 GDNG hingegen umfasst die Anonymisierung der durch die datenverarbeitenden Gesundheitseinrichtungen gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h DS-GVO rechtmäßig gespeicherten Gesundheitsdaten, um die anonymisierten Daten zu den in § 6 Abs. 1 S. 1 GDNG genannten Zwecken an Dritte zu übermitteln.
Zwecke:
Die im Rahmen des RACOON Projekts strukturiert erfassten radiologischen Daten dienen der Forschung zum Zwecke der Verbesserung der Volksgesundheit, wie beispielsweise der Krebsforschung, der Diabetesforschung sowie der grundsätzlichen Forschung zu bestehenden Volkskrankheiten. Auch dienen die Daten von COVID-19-Fällen und ähnlichen Erkrankungen, einerseits als wertvolle Entscheidungsgrundlage für epidemiologische Studien, Lageeinschätzungen und Frühwarnmechanismen und bieten andererseits die Möglichkeit für die Entwicklung und Translation diagnostischer und bildverarbeitender Schritte für die Forschung und Patientenversorgung. Die erstmalige Anbindung aller universitätsmedizinischen Institute in Deutschland ermöglicht großflächige, bundesweite Forschungsprojekte, womit bisher nicht umsetzbare Forschung ermöglicht werden. Die Datenverarbeitung im Rahmen des RACOON Projekts ist insbesondere erforderlich, um Wirkmechanismen von Erkrankungen, relevante Einflussfaktoren auf deren Verläufe untersuchen zu können und Erkenntnisse zu Risikofaktoren vulnerabler Patientengruppen und der Wirksamkeit von Therapieansätzen ableiten zu können. Es zielt darauf ab, Forschungsprojekte mit innovativen Ansätzen durchzuführen, für die bisher der Zugang zu ausreichend großen und gut aufgearbeiteten Patientenkohorten fehlte. Die Beschreibung dieser Verarbeitungszwecke ist jederzeit abrufbar unter: www.racoon.network
Auch dienen die Datenverarbeitungen im Rahmen des RACOON Projekts der Qualitätssicherung und der Förderung der Patientensicherheit. Der Abgleich einer Vielzahl von Patientendaten bezweckt die Vermeidung, Prävention und Verbesserung von unerwünschten Ereignissen oder Verletzungen, die sich aus Prozessen der Gesundheitsvorsorge ergeben. Auch tragen diese Verarbeitungen zur Qualitätssicherung bei, da eine größere Anzahl von verarbeiteten Gesundheitsdaten dazu führt, dass belastbarere und aussagekräftigere Erkenntnisse und Forschungsergebnisse erzielt werden können.
3. Welche Kategorien von Daten werden verarbeitet?
Wir verarbeiten im Rahmen des RACOON Subprojekts Ihre pseudonymisierten Behandlungsdaten. Hierzu gehören eine gehashte (verschlüsselte) Patienten-ID sowie medizinische Daten, wie medizinische Bilddaten (CT- und Röntgenaufnahmen) und deren Metainformationen, anamnestische Informationen, Arztbriefe und Diagnosen, Laborwerte, Ergebnisse histologischer, mikrobiologischer, virologischer und pathologischer Untersuchungen, Krankheitsverläufe, Vitalparameter und Outcome Parameter, Messwerte oder statistische Auswertungen, welche auf Basis der medizinischen Bilddatensätze und komplementären Datensätzen erstellt werden. Dies umfasst besondere Kategorien personenbezogener Daten i.S.d. Art. 9 Abs. 1 DS-GVO, nämlich Gesundheitsdaten i.S.d. Art. 4 Nr. 15 DS-GVO.
4. Wer sind die Empfänger der Daten?
Ihre Daten werden streng zweckgebunden und nur im notwendigen Umfang im Rahmen einer Auftragsverarbeitung an unseren IT- und Hostingdienstleister Mint Medical GmbH weitergeleitet. Außerdem erhalten unsere Subprojektpartner Zugang zu den freigegeben Daten in RACOON-CENTRAL.
5. Wie lange werden die Daten gespeichert?
Ihre Daten werden so lange gespeichert, wie wir sie zur Durchführung des RACOON Subprojekts benötigen. Das RACOON Subprojekt ist nach aktuellem Projektstand auf 3 Jahre angelegt. Danach werden Ihre Daten im Rahmen der uns obliegenden Aufbewahrungsfristen (in der Regel 10 Jahre) in unserer RACOON-NODE und in RACOON-CENTRAL gespeichert. Sofern wir Ihre Daten nicht im Rahmen anderer Forschungsprojekte verwenden oder aufgrund daraus resultierender Aufbewahrungsfristen speichern müssen, werden Ihre Daten im Anschluss gelöscht.
6. Woher stammen die Daten?
Wir verarbeiten Daten, die wir von unseren Patienten im Rahmen der Behandlung erhoben haben. Wir verarbeiten auch die pseudonymisierten Daten von Patienten unserer Subprojektpartner.
7. Rechte
Als von der Datenverarbeitung betroffene Person stehen Ihnen folgende Rechte zu, sofern diese nicht aufgrund eines Gesetzes eingeschränkt sind:
- Recht auf Auskunft
- Recht auf Berichtigung
- Recht auf Löschung
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
- Recht auf Datenübertragbarkeit
- Recht auf Widerspruch
Sie haben das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde ist
der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz (BayLfD)
Postfach 221219
D-8o5o2 München
poststelle@datenschutz-bayern.de
Tel.: o89 212672 o
Fax: o89 212672 5o
8. Wer ist mein Ansprechpartner für Rechte wie Auskunft oder Löschung?
Wir haben uns mit unseren Subprojektpartnern gemeinsam darüber verständigt, wie wir Ihre Rechte sicherstellen und näher festgelegt, wer welche uns nach der DS-GVO obliegenden Verpflichtungen erfüllt. Dies betrifft insbesondere die Gewährleistung Ihrer Rechte als betroffene Personen und die Erfüllung der Informationspflichten nach Art. 13 und 14 DS-GVO und soweit einschlägig gem. § 6 Abs. 4 GDNG.
Ansprechpartner zur Geltendmachung Ihrer Rechte ist
Klinikum der Universität München
Klinik und Poliklinik für Radiologie
Projekt RACOON
Marchioninistr. 15
81377 München
Sie können sich zur Geltendmachung Ihrer Rechte grundsätzlich jedoch an jede der beteiligten Stellen wenden.
9. Wie kann ich mehr Informationen zur Datenverarbeitung erhalten?
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.racoon.network.
[1] Andere Subprojektpartner ordnen Ihre Daten möglicherweise aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Anforderungen in anderen Bundesländern anders ein als wir. Die Sicherheit Ihrer Daten ist jedoch gleichbleibend gewährleistet.
[2] Da der deutsche Gesetzgeber zur Regelung der Spezialgesetzlichen Rechtsgrundlage des § 6 GDNG auf Grundlage der Öffnungsklausel des Art. 9 Abs. 2 lit. j DSGVO i.V.m. Art. 89 DSGVO berechtigt ist, sind stets in den Fällen, in denen § 6 GDNG als Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung angegeben wird, die Voraussetzungen des Art. 9 Abs. 2 lit. i und h DSGVO zu berücksichtigen. Zudem hat der Europäische Gerichtshof entscheiden, dass im Rahmen der Verarbeitung besonderer Datenkategorien im Sinne des Art. 9 Abs. 1 (hier Gesundheitsdaten) zudem die Voraussetzungen eines Erlaubnistatbestands des Art. 6 Abs. 1 DSGVO vorliegen müssen. Im Rahmen des Projekt RACOON kommt zugunsten der Projektteilnehmer ein überwiegendes berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit.f DSGVO in Betracht (vgl. EuGH, Urt. v. 21.12.2023 Az: C-667/21).