Supportivzentrum

Supportivzentrum für Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren

Das Supportivzentrum der HNO-Klinik des LMU Klinikums München begleitet Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren während und nach der Tumorbehandlung mit unterstützenden Angeboten, gemeinsam mit dem Comprehensive Cancer Center München. Hierzu gehören Ernährungsberatung, Schmerztherapie, Logopädie, Physiotherapie, Psychoonkologie und Beratung zu Selbsthilfe.

Wozu dient das Supportivzentrum?

Eine Tumorbehandlung im Kopf-Hals-Bereich greift in Funktionen ein, die den Alltag tragen: Sprechen, Schlucken, Essen, Atmen. Das Supportivzentrum der HNO-Klinik des LMU Klinikums bündelt unterstützende (supportive) Angebote, die darauf abzielen, diese Funktionen zu erhalten oder wiederherzustellen und Nebenwirkungen der Behandlung aufzufangen. Im Mittelpunkt steht stets die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten.

Angebote des Supportivzentrums

Zu den Angeboten des Supportivzentrums der HNO-Klinik des LMU Klinikums gehören Ernährungsberatung, Physiotherapie und Lymphdrainage (eine Massagetechnik gegen Lymphstauungen), Schlucktherapie, Psychoonkologie (psychologische Begleitung bei Krebserkrankungen), Rauchentwöhnung, Wundmanagement einschließlich der Behandlung mit kaltem atmosphärischem Plasma, interdisziplinäre Schmerztherapie und Palliativmedizin, die sich der Linderung von Beschwerden bei fortgeschrittener Erkrankung widmet. Hinzu kommt die Beratung zu Selbsthilfegruppen und Patientenverbänden; die Kontakte vermittelt das Zentrum. Alle an der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren beteiligten Disziplinen des LMU Klinikums arbeiten im Supportivzentrum zusammen.

Kaltes atmosphärisches Plasma in der Wundbehandlung

Zur Behandlung schlecht heilender Wunden setzt die HNO-Klinik des LMU Klinikums kaltes atmosphärisches Plasma ein: ein Gas mit einer Temperatur unter 40 Grad Celsius, dessen Teilchen teilweise elektrisch geladen sind und das über einem sterilen Abstandhalter auf die Wunde wirkt. Die im Plasma entstehenden Wirkstoffe erreichen die Wundoberfläche durch Diffusion. Sie sollen Keime auf der Wunde verringern, ohne Haut und Schleimhaut zu belasten, und so die Wundheilung unterstützen.

 Häufige Fragen

Das Supportivzentrum unterstützt Patientinnen und Patienten der HNO-Klinik des LMU Klinikums, die an einem Kopf-Hals-Tumor erkrankt sind, während ihrer Behandlung und in der Zeit der Nachsorge.

Ihre Ansprechpartner
 Prof. Dr. med. Philipp Baumeister
 Geschäftsführender Oberarzt
Dr. med. Axel Lechner 
 Oberarzt
Prof. Dr. med. Christoph Reichel
 Geschäftsführender Oberarzt

Termine und  Kontakte

Tumorsprechstunde

Terminvergabe Großhadern: +49 (0)89 4400-73889

Terminvergabe Innenstadt: +49 (0)89 4400-53641 

Fachlich verantwortlich: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Martin Canis, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am LMU Klinikum · Stand Oktober 2026