Facial Rejuvenation
Ästhetische Gesichtsbehandlung
Die Sprechstunde Facial Rejuvenation der HNO-Klinik des LMU Klinikums München verbindet ästhetische Medizin mit der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Angeboten werden kosmetische minimalinvasive Korrekturen, injizierbare Behandlungen, Soft-Surgery-Verfahren und die Plasmabehandlung (PLEXR). Therapeutisch wird Botulinumtoxin bei Gesichtsasymmetrien, Dystonien (unwillkürlichen Muskelverkrampfungen) und spastischen Störungen der Kopf-Hals-Muskulatur eingesetzt. Die Sprechstunde findet nach Vereinbarung bei PD Dr. med. Chrisanthi Karapantzou statt.
Plasmabehandlung
Bei der Plasmabehandlung mit dem Gerät PLEXR wird an der Spitze eines Handgeräts die Luft wenige Millimeter über der Haut ionisiert, also elektrisch aufgeladen. Dabei entsteht ein kleiner Plasmalichtbogen, der gezielt oberste Hautschichten abträgt, ohne dass die Haut eröffnet wird und ohne dass Strom durch den Körper fließt. Ziel der Behandlung ist es, die Haut zu straffen und die Bildung von Kollagen, einem Stützeiweiß der Haut, anzuregen. In der Facial-Rejuvenation-Sprechstunde der HNO-Klinik des LMU Klinikums wird die Plasmabehandlung bei erschlafften Oberlidern und bei Falten angewendet.
Behandlungsablauf
Vor einer Plasmabehandlung in der Facial-Rejuvenation-Sprechstunde der HNO-Klinik des LMU Klinikums wird eine betäubende Creme aufgetragen, die etwa dreißig Minuten einwirkt; danach wird die Haut desinfiziert. Eine Sitzung dauert etwa zwanzig bis sechzig Minuten. Weil sich die behandelten Stellen sofort beurteilen lassen, kann noch in derselben Sitzung nachgebessert werden. Zum Abschluss kommt eine kühlende Creme auf die Haut, die zugleich Rötungen abdeckt.
Nach der Behandlung
In den ersten Tagen nach einer Plasmabehandlung bilden sich an den behandelten Stellen kleine Krusten. Sie lösen sich nach fünf bis zehn Tagen von selbst und sollten nicht vorzeitig entfernt werden. Sind sie abgefallen, kann die Haut noch zwei bis drei Wochen gerötet sein. Wurden die Lider behandelt, können sie anschwellen und dürfen vorsichtig gekühlt werden. Wie lange die Behandlung sichtbar bleibt, ist individuell verschieden und kann bis zu drei Wochen betragen. Direkte Sonne sollte etwa vier Wochen lang gemieden werden. Nach vier bis sechs Wochen folgt eine Kontrolle in der HNO-Klinik des LMU Klinikums – in Einzelfällen ist dann eine zweite oder dritte Sitzung nötig.
Weitere Verfahren
Neben der Plasmabehandlung bietet die Facial-Rejuvenation-Sprechstunde der HNO-Klinik des LMU Klinikums kosmetische minimalinvasive Korrekturen, injizierbare Behandlungen und Soft-Surgery-Verfahren an, einzeln oder kombiniert. Ziel ist, das Erscheinungsbild zu verbessern und Funktionen an Gesicht und Hals wiederherzustellen.
Botulinumtoxin als Therapie
Ein Schwerpunkt der Facial-Rejuvenation-Sprechstunde der HNO-Klinik des LMU Klinikums ist die therapeutische Anwendung von Botulinumtoxin: bei Gesichtsasymmetrien, etwa nach einer Gesichtsnervenlähmung, bei Dystonien und spastischen Störungen der Kopf-Hals-Muskulatur sowie bei funktionellen Störungen des autonomen Nervensystems, das unwillkürliche Körperfunktionen steuert.
Häufige Fragen
Ästhetische Behandlungen in der Facial-Rejuvenation-Sprechstunde der HNO-Klinik des LMU Klinikums sind Selbstzahlerleistungen, die Krankenkasse übernimmt sie nicht. Über die Kosten werden Patientinnen und Patienten vor der Behandlung informiert.
Die Ausfallzeit nach einer ästhetischen Behandlung in der Facial-Rejuvenation-Sprechstunde der HNO-Klinik des LMU Klinikums hängt vom Verfahren ab. Nach einer Plasmabehandlung fällt sie individuell unterschiedlich aus: Manche Patientinnen und Patienten haben keine Ausfallzeit, bei anderen beträgt sie ein bis drei Wochen.
Termine und Kontakte
Facial Rejuvenation
Campus Großhadern, nach Vereinbarung
Terminvergabe: +49 (0)89 4400-75981 (Frau Heinrich)
Fachlich verantwortlich: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Martin Canis, Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am LMU Klinikum · Stand Oktober 2026